Direktvertrieb: Das steckt hinter „Direct-to-Consumer“ (D2C)

Erfahre alles Wissenswerte zum Thema Direktvertrieb im E-Commerce und wie du erfolgreich mit deinem D2C-Business durchstarten kannst.

25. Juli 2022

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d2c

Ein direkter Zugang zur Kundschaft ist Gold wert. Das haben die wirtschaftlichen Begleiterscheinungen von Covid-19 deutlich gemacht. Wer nur im stationären Handel tätig war, der hatte es ab Ausbruch der Pandemie in den meisten Branchen sehr schwer, seine Zielgruppe überhaupt noch zu erreichen. Diese hat damals nämlich aufgrund der Corona-Maßnahmen vor allem übers Internet geshoppt – und viele sind auch heute noch dabei geblieben. 

Besonders beliebt werden hierbei Marken, die online direkt an ihre Endkundschaft verkaufen – sogenannte D2C-Brands. Mittlerweile findet jeder fünfte Online-Kauf im Shop der Hersteller:innen statt. Um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen, müssen Unternehmer:innen die D2C-Anforderungen, potenzielle Hindernisse und die Bedürfnisse ihrer Kundschaft genau verstehen.

In diesem Artikel werden alle Elemente des Direktvertriebs im E-Commerce beleuchtet. Wir betrachten sowohl seine Vorteile als auch seine Herausforderungen und geben dir die wichtigsten Tipps mit auf den Weg, um ein D2C-Unternehmen aufbauen zu können.

Inhaltsverzeichnis:

  • Was versteht man unter D2C?
  • Wie funktioniert der Direktvertrieb?
  • Vorteile des D2C
  • Herausforderungen des Modells „Direct-to-Consumer“
  • 5 Grundregeln im Direktvertrieb

 

Was versteht man unter D2C?

Unter D2C bzw. Direct-to-Consumer versteht man im E-Commerce den Direktvertrieb von Produkten oder Dienstleistungen durch die Hersteller. Grundsätzlich ist Direct-to-Customer jedoch nicht auf den Onlinehandel beschränkt, das Modell kann auch lokal, in Katalogen, im Verkaufsfernsehen oder per Telefon angewandt werden. Viele Expert:innen sind jedoch der Meinung, dass D2C in den nächsten Jahrzehnten fast ausschließlich online stattfinden wird.

Durch den Verzicht auf Zulieferunternehmen und Drittanbieter sind D2C-Modelle in der Regel kostengünstiger. Außerdem schaffen sie die Möglichkeit für mehr Kundenfeedback, wodurch du in der Lage bist, deine Angebote und die Customer Experience (Kundenerfahrungen) stetig zu verbessern.

Direct-to-Consumer-Unternehmen zeichnen sich durch fünf Hauptmerkmale aus:

  • Niedrige Einstiegshürden
  • Flexible Preisstrukturen
  • Starker Fokus auf Kundenerfahrungen
  • Umfangreiche First-Party-Daten und -Analysen
  • Direkter Versand (keine Zwischenhändler:innen)

 

Von B2C- unterscheiden sich D2C-Brands folgendermaßen:

D2C-E-Commerce findet statt, wenn die Hersteller:innen ihre Produkte über ihren eigenen Onlineshop direkt an Verbraucher:innen verkaufen. 

Bei B2C durchläuft ein Produkt dagegen i. d. R. die folgenden Schritte: 

Hersteller:innen → zu Großhändlern → zu Verteilern → zu Einzelhändlern→ und schließlich zu den Verbraucher:innen.

 

Lesetipp: B2B und B2C in einem Shop, geht das? Ja, und wir verraten dir auch wie!

 

Wie funktioniert der Direktvertrieb?

D2C-Unternehmen sind ähnlich strukturiert wie andere vertikale Geschäftsmodelle auch. Die Produkte oder Dienstleistungen werden in Ladengeschäften oder Onlineshops angeboten und direkt an die Verbraucher:innen geliefert. Durch den Wegfall von teuren Zwischenhändler:innen können D2C-Unternehmen ihre finanziellen Mittel verstärkt für Fulfillment und Marketing-Maßnahmen aufwenden.

Zudem sind D2C-Unternehmen flexibler in der Preisgestaltung. Viele bieten Abonnements oder hybride Zahlungspläne an. Dadurch kann spezifisc