Presch Tools - Nägel mit Köpfen gemacht

PRESCH Tools professionalisiert durch die ERP-Lösung Xentral die Warenwirtschaft. Wie aus dem vielseitigen Baukasten eine Lösung nach Maß entstand, welche Herausforderungen und Vorteile sich ergaben und wie sie die Implementierung erlebten, berichten die beiden Geschäftsführer Hergen Schwarting und Benjamin Preisner.

11. Okt. 2022

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Topics:

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ERP /

E-Commerce /

Automatisierung

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Alte Strukturen einreißen und ein neues Unternehmen aufbauen - welch eine dankbare Überleitung zum Thema Werkzeug!

Hier soll es schließlich um zwei Baumeister gehen, die alte Vertriebswege sprichwörtlich an den Nagel hängen und den Markt ordentlich in die Zange nehmen. Doch Schluss mit den handwerklichen Redewendungen (zumindest fürs Erste)!

Eine solide Basis

Hergen Schwarting und Benjamin Preisner haben bereits 2009 die erste gemeinsame Firma gegründet. Die Labamo GmbH ist ein reines E-Commerce-Handelsunternehmen für Heizstrahler. Die Reise des Unternehmertums haben sie also schon zusammen begonnen. 
Vor einigen Jahren kam dann der Wunsch auf, selbst eine Marke zu kreieren, etwas Eigenes zu erschaffen und einen selbstbestimmten Weg einzuschlagen.

Geistesblitz vorm Baumarktregal 

Die Idee, “in Werkzeug zu machen”, kam ihnen aus dem Nichts. Sie haben bis auf rudimentäre Heimwerkereien keinen handwerklichen Hintergrund, wussten aber instinktiv, dass Werkzeuge die richtige Produktpalette für ihre Pläne bieten würden.

Es folgten diverse Baumarktbesuche und etliche Stunden Brainstorming, bis sie genau wussten, wohin die Reise für sie gehen sollte: Es galt, den ganzen Werkzeugbereich zu entstauben und gehörig auf links zu ziehen. Ihr Ziel war es, aus dem schnöden Handel mit Werkzeugen eine Customer Experience mit einer guten Portion digitaler Sexyness zu machen.

Ein alter Markt sollte mit der neuen Welt zusammengebracht werden. Bisher war es üblich gewesen, dass Handwerker ihr Equipment im Großhandel oder beim Fachhändler erwarben, der Onlinehandel spielte dabei keine große Rolle. Und das, obwohl die Nachfrage zu diesem Zeitpunkt bereits sehr groß war.

Klassisches Werkzeug - aber anders

Noch bevor die großen Hersteller zum E-Commerce gefunden haben, begannen Hergen und Benjamin 2017 mit neuen Augen und frischer Perspektive ihre Werkzeugrevolution - und zeigten der Konkurrenz, wo der Hammer hängt (Verzeihung). 

Sie wollen es ihren Kunden so einfach wie möglich machen, ihre Produkte zu beziehen und dabei in allen Bereichen ihr Bestes geben. An dieser Maxime richten sie ihr Unternehmen konsequent aus. Ein hohes Qualitätsverständnis und ein reichhaltiges Sortiment sorgen für gefüllte Auftragsbücher; rund 50 unterschiedliche Werkzeuge sind bereits zu haben.

Der Kunde als Partner

Ergonomische Griffe und das richtige Gewicht - jeder Artikel ist von Anfang bis Ende durchdacht und wird in Teamarbeit entwickelt, neue Produkte sind in Planung. Doch die größte Innovation für Presch Tools stellt der Vertriebsweg dar.

Als klassische Direct-to-Consumer-Brand lassen sie den Zwischenhandel weg und nehmen Logistik, Transport, Marketing und Vertrieb in die eigene Hand. Auf diese Weise ist der Endkunde immer direkter Partner, ihm fühlen sie sich verpflichtet.

Aus diesem Grund wird Altes neu gedacht, Prozesse werden hinterfragt und Arbeitsplätze flexibel gestaltet. Bloß keine Konzernmentalität, sondern ein ständiger Dialog soll den Weg weisen.


⁠Xentral - ein Werkzeug der anderen Art

Als ausschließliches E-Commerce Unternehmen profitieren sie von den Erfahrungen des ersten gemeinsamen Unternehmens. Dort lernten sie nach einigen Monaten des Hinauszögerns - inmitten der Shopsysteme und verschiedener Exceltabellen - und einigen Fehlgriffen, welche Vorzüge ein sauber implementiertes und cloudbasiertes ERP-System birgt und setzten daher für Presch Tools von Anfang an auf professionelle Warenwirtschaft. 

Nachdem Xentral ihnen bereits im alten Unternehmen gute Dienste geleistet hatte, war es für sie folgerichtig, das bewährte System auch für das neue “Baby” zu nutzen.

Implementierungsprofi s - für den letzten Schliff

Die Einrichtung nahmen die beiden versierten Xentral-Nutzer zum Großteil in Eigenregie vor.
Die Anbindung von Xentral an das Fulfillmentlager mit den komplexen Schnittstellen und der notwendigen Verständigung legten Hergen und Benjamin hingegen vertrauensvoll in die Hände der Implementierungsexperten von otaja (mittlerweile Teil von Xentral) und erfreuten sich im Anschluss einer funktionierenden Lösung.

Die klare, transparente Kommunikation während des Einrichtungsprozesses gefiel den Unternehmern ebenso wie die große Expertise. Auch die Reaktionszeit ließ keine Wünsche offen: Prompte Antworten und zeitnahe Meetingtermine trugen dazu bei, dass die Einrichtung zügig und sauber abgeschlossen werden konnte.

Bei Nachfragen auch nach Abschluss von Projekten erfolgen Antworten innerhalb von 24 Stunden. Eine Zuverlässigkeit, die beide zu schätzen wissen - und auch voraussetzen. 

Nach erfolgreicher Implementierung darf man nun gespannt sein, welche Ideen das Team von Presch Tools als nächstes umsetzt - für die Kernsanierung der Werkzeugwelt. 

Auch für weniger erfahrene Xentral-Kunden ist eine eigenständige Implementierung übrigens kein Problem mehr! Wir stellen vor: Die Xentral Academy. Der praxisorientierte Videokurs, von otaja erstellt und nun bei Xentral frei zu eurer Verfügung, versorgt euch mit Tipps und Tricks rund um Implementierung und Anwendung. 
Über 200 Videos helfen euch auf unterhaltsame Weise, das Beste aus eurem ERP-System rauszuholen, egal, ob ihr ganz am Anfang der Einrichtung steht oder schon alte Xentral-Hasen seid.

Farina Renken Xentral
Farina Renken

Sie begeistert sich für die Geschichten und Menschen hinter den Brands. Xentral als Startup-Schmelztiegel liefert ihr immer neues Material für ihre favorisierten Beiträge: Spannende Customer Stories voller Insights und Tipps für die Xentral-Community.