How to start up: Die KoRo Gründer über Wachstum, Pareto und Bauchgefühl

7 Business-Tipps von KoRo

21. Juli 2022

9 minutes reading time

Topics:

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Shopware /

Lebensmittel /

Marketing

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KoRo-Tipp 1: Fokussieren, nicht spezialisieren

Jedes Geschäftsmodell ist unterschiedlich. Es gibt nicht den einen Masterplan für das richtige Vorgehen. Wir bei KoRo haben in vier Jahren einige wertvolle Learnings für uns gezogen, die wir gerne mit euch teilen möchten. Mit dem wichtigsten Erfahrungswert steigen wir direkt ein und setzen ein dickes Ausrufezeichen für E-Food-Gründer dahinter: Konzentriert euch auf den “Proof-of-Concept” und legt den Fokus auf euer Produkt, eure Idee oder euren Service. Lagert Dienstleistungen und alles andere, was nicht direkt mit eurem Produkt zusammenhängt an externe Unternehmen aus. Eines der besten Beispiele dafür ist die Frage, ob ein eigenes oder ein Fremdlager für die Lagerung und den Versand der Produkte sinnvoller ist. Natürlich könnt ihr euch mit Logistikprozessen beschäftigen, aber am Ende lauft ihr Gefahr, euch zwar Spezialisten-Know-how in der Logistik anzueignen, statt im eigentlichen Produkt-Segment.

Unser Tipp: Setzt als Gründer euren Fokus auf die Idee und anschließend auf die Vermarktung des Produkts. Alle anderen Geschäftsprozesse könnt ihr auslagern oder mit smarter Software automatisieren. Wir bei KoRo bauen seit Beginn auf die Stärke von Xentral als ERP-System und einen Fulfillment-Dienstleister. Heißt im Klartext: Wir schaffen uns Zeit, um das Unternehmenswachstum anzukurbeln und unsere Produktpalette zu skalieren, denn das ist unsere Aufgabe als Gründer.

KoRo-Tipp 2: Seid frech, seid authentisch!

Ganz ehrlich: Es kommt nicht nur auf den Marketingkanal an. Vielmehr solltet ihr euch die Frage stellen „Was möchte mein Kunde sehen und hören?”
Hier raten wir euch von einer zu frühen Fokussierung auf Zielgruppen, deren Unterteilung und Analyse ab. Wer gerade gründet hat, muss seine zukünftigen Kunden erst kennen lernen. Also schränkt euch nicht ein, versteift euch nicht auf Annahmen und vermeidet, zu technisch an die Sache ranzugehen. Agenturen versuchen Gründern auch gerne eine over-engineerte Kommunikationsstrategie überzustülpen. Davon raten wir ab. Kunden kaufen Authentizität. Überlegt euch genau, was der USP eurer Idee oder eures Produkts ist und wie ihr diese Message authentisch an den Kunden kommunizieren könnt – und zwar über alle Kommunikationskanäle hinweg. Vertraut euch selbst, seid mutig und frech in der Kommunikation, aber vor allem kreativ in der Wahl des Mediums. Als Food-Unternehmen bauen wir auf mehrere Kanäle gleichzeitig. Unter anderem auf Influencer Relations, Youtube, Instagram und Podcasts.

KoRo-Tipp 3: Wissen, wer der Kunde ist

Wie lernt man seine Kunden am besten kennen? Indem man weiß, was sie beschäftigt. Das erfahrt ihr, wenn ihr einen intensiven Blick auf euren Posteingang im Kundeservice werft. Erarbeitet gemeinsam mit eurem Support-Team, welche Fragen eure Kunden stellen, was sie beschäftigt, auf welche Themen sie keine Antworten finden und natürlich auch, was sie an euren Produkten feiern.
Unser Tipp: Der Kundenservice ist essentiell und sollte daher auch von den Gründern bzw. Geschäftsführern selbst betrieben werden. Wir haben zum Beispiel aufgrund der Auswertung unserer Kundenanfragen eigene Services wie den Preisgraphen entwickelt und FAQ-Bereiche geschaffen.

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