Totes Kapital: Wie Working Capital Management die Liquidität deines Unternehmens revolutioniert!

Totes Kapital schränkt die Liquidität und das Wachstum deines Unternehmens sehr ein. Dieser Artikel zeigt dir wie du dies umgehen kannst.

25. Juli 2022

6 minutes reading time

Topics:

-

Lagerverwaltung /

Controlling

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Totes Kapital gehört zu den Dingen, die Unternehmen, die erfolgreich sein möchten, möglichst vermeiden sollten. Denn im Endeffekt schränkt totes Kapital die Liquidität ein und reduziert Renditen. 

 

Dies führt schlussendlich häufig zu stagnierenden Bilanzwerten oder sogar zu konkreten Verlusten, die eigentlich vermeidbar gewesen wären und die das Wachstum und die Entwicklung des Unternehmens unnötig ausbremsen.

 

Möchtest du totes Kapital vermeiden und bereits vorhandenes “wieder zum Leben erwecken”, ist dieser Artikel genau richtig für dich.

 

Totes Kapital: Die Definition

Totes Betriebskapital bezeichnet das Kapital, das gebunden ist und somit nicht genutzt werden kann. Das kann sowohl eingesetztes Kapital sein, dass du ungenutzt lässt, als auch laufende Kosten, ohne dass diese einen Sinn haben und das Unternehmen weiterbringen.

 

Konkrete Bereiche, in denen totes Kapital häufig auftaucht, sind zum Beispiel:

  • Lagerbestände: Große Lagerbestände inkl. der dazugehörigen Lagerfläche binden Kapital, das du nicht für weitere Einkäufe oder Investitionen nutzen kannst.
  • Forderungen: Offene Posten binden Kapital, das so keine weiteren Erträge bringen kann.
  • Verbindlichkeiten: Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten solltest du minimieren.

 

Diese Bereiche solltest du also einmal überprüfen und schauen, ob hier gebundenes Kapital liegt, das du lösen kannst.

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Typische Beispiele: So kann totes Kapital in der Praxis aussehen

Je nach Unternehmen kann sich totes Kapital anders darstellen. Gebundenes Kapital kann in der Praxis zum Beispiel so aussehen:

  • Abgestellte oder ausrangierte Maschinen und Anlagen
  • Im Betrieb befindliche Installationen ohne optimierte Auslastung oder an Leistung angepasste technische Voraussetzungen
  • Maximale Auslastung statt intelligenter Auslastung
  • Ineffiziente und überdimensionierte Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten
  • Überdimensionierte Lagerung von Ersatzteilen und Produkten, die dem tatsächlichen Bedarf nicht angepasst sind
  • Zu großes Warenlager und damit zu hohe Dreh- und Umschlagszeiten

 

Am besten schaust du individuell bei deinem Unternehmen nach, wo totes Kapital vorhanden ist. Hast du dieses ausfindig gemacht, kannst du damit anfangen, dieses zu lösen.

 

Nachteile toten Kapitals

Totes Kapital verringert die Effizienz deines Unternehmens. Wenn die finanziellen Mittel gebunden sind oder sogar noch zusätzliche Kosten generieren, beeinträchtigt das die finanzielle Lage deines Unternehmens. 

 

Um diese Verluste auszugleichen, muss Geld aus anderen Bereichen genommen werden. Diese Gegenbuchungen sind nicht nur ineffizient, sondern können den Erfolg deines Unternehmens extrem beeinflussen. 

 

Möchtest du also dein Unternehmen optimieren, dann schau zuerst auf die Bereiche, die totes Kapital beherbergen können. So setzt du schnell Geld frei, das du sonst einfach verschwenden würdest.

 

Die Lösung: Working Capital Management

Working Capital kann man auch mit Betriebskapital oder Umlaufvermögen übersetzen. 

 

Im Endeffekt handelt es sich beim Working Capital um das Netto-Umlaufvermögen.

 

Es setzt sich zusammen aus:

  • + Liquiden Mitteln
  • + Forderungen
  • + Vorräte
  • + Geleistete Anzahlungen
  • – (Kurzfristige) Verpflichtungen
  • – Erhaltene Anzahlungen

 

Wie du siehst, haben diese Bereiche das Potenzial, totes Kapital zu beinhalten, das du finden und freisetzen solltest.

 

Working Capital optimieren: So erhältst du totes Kapital zurück

Working Capital bezeichnet Kapital, das keine festen Erträge erwirtschaftet und oft auch Kosten verursacht. Das tote Kapital reduziert am Ende also eigentlich nur deine Liquidität und schmälert die Kapitalrendite.

 

Um hier totes Kapital freizusetzen, kannst du drei relevante Prozesse verbessern:

  • Order-to-Cash
  • Purchase-to-Pay
  • Total-Supply-Chain

 

Bei der Optimierung des Order-to-Cash-Bereichs geht es um alle Prozesse von der Bestellung bis zum Zahlungseingang durch den Kunden. Darunter fallen zum Beispiel Preisbildung, Zahlungsbedingungen, Risikomanagement, Vertragsverwaltung oder Reklamation. Gebundenes Kapital kannst du hier durch konsequentes Inkasso offener Posten oder den Einsatz von Factoring (Rechnungsvorfinanzierung) freisetzen.

 

Purchase-to-Pay beschreibt alle Vorgänge vom Einkauf bis zur Zahlung des Lieferanten. Das sind zum Beispiel Wareneingang, Kreditorenmanagement oder die Rechnungsprüfung. Um hier zu optimieren kannst du die für den Warenkauf benötigte Summe in Raten zurückführen oder die Option Skonto nutzen, damit Kosten gespart werden können.

 

Die Total-Supply-Chain umfasst alle Vorgänge von der Entwicklung bis zum Versand der Ware. Die Bilanzposition “Vorräte” ist hier die wichtigste Kennzahl. Möchtest du in diesem Bereich Verbesserungen erreichen, solltest du dich um die technischen, logistischen und organisatorischen Abläufe kümmern. Das kann zum Beispiel durch die möglichst geringe Lagerung von Material, Zwischenerzeugnissen und Endprodukten geschehen. Auch Durchlaufzeiten im Produktionsprozess solltest du minimieren.

 

Das klingt sehr aufwendig für dich? Dann kann dir eine Software dabei helfen, totes Kapital freizusetzen, ohne dass dafür ein großer Zeitaufwand nötig ist.

 

Nutze deine Ressourcen voll aus mit dem ERP von Xentral!

Möchtest du totes Kapital nutzen, ist es sinnvoll, möglichst viele Bereiche deines Unternehmens zu automatisieren und zu optimieren. Dabei kann dir eine ERP-Software behilflich sein.

 

ERP steht für Enterprise-Resource-Planning und beschreibt eine Software, die darauf ausgerichtet ist, die Prozesse und administrativen Aufgaben deines Unternehmens zu automatisieren. Das spart nicht nur Zeit und Mitarbeiterkapazitäten, sondern auch pures Geld.

 

Damit du einmal sieht, wie so eine ERP-Software aussieht und in der Praxis funktioniert, wird dir nun das leane und cloudbasierte ERP von Xentral vorgestellt. Dieses eignet sich vor allem für Startups und KMU.

 

Drei große Vorteile bietet Xentral als ERP:

  • Effektive Automatisierung deiner Backend-Prozesse
  • Einfache Integration der bestehenden Tools
  • Individuelle und unlimitierte Skalierung für dein Wachstum

 

Je nach Branche unterscheiden sich die Funktionen, mit denen Xentral deine Prozesse automatisiert und so ungenutztes Kapital freisetzt. Für folgende Branchen eignet sich die Nutzung des ERPs:

  • eCommerce
  • Einzelhändler
  • Großhändler
  • Fulfillment-Dienstleister
  • FBA-Händler
  • Produzenten & Hersteller
  • Servicedienstleister

 

Je nach Bereich, den du automatisieren und optimieren möchtest, hast du verschiedene Funktionen zur Auswahl:

  • Vertrieb
  • Logistik
  • Produkt
  • Finanzen & Controlling
  • Team & Projekt
  • Schnittstellen & Erweiterungen

 

Durch die Automatisierungsmöglichkeiten werden zum Beispiel die Lagerverwaltung und das Bestellungsmanagement optimiert. So kannst du totes Kapital in Form von ungenutztem aber besetztem Lagerplatz oder Zeitverzögerungen durch individuelle Bearbeitung der Bestellungen vermeiden.

 

Bei Xentral kannst du alle deine Tools zentral anbinden. Insgesamt über 1.600 Touchpoints aus den verschiedensten Kategorien ermöglichen es dir, nicht nur deinen Onlineshop, Marktplatz oder Versanddienstleister anzubinden, sondern auch nahtlos verschiedene Payment-Anbieter oder Finanztools wie taxfix anzubinden. Das sorgt für einen reibungslosen Ablauf und hilft dir dabei, Stellen, die Geld kosten aber keins einbringen, ausfindig zu machen und zu eliminieren.

 

Und das Beste: Wächst dann dein Unternehmen, weil du durch die Lokalisierung von totem Kapital deine Liquidität in das Business und den Erfolg stecken kannst, wächst Xentral einfach mit. So stellst du sicher, dass du nie wieder Potenzial durch totes Kapital verschenkst!

 

Interessierst du dich jetzt direkt für Xentral? Dann schau dir den xentral Test und die xentral Erfahrungsberichte genauer an. Möchtest du erstmal mehr zu ERPs im Allgemeinen wissen, ist ein ERP-Vergleich sinnvoll.


FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema totes Kapital

  • Was bedeutet totes Kapital?

    Totes Kapitel bezeichnet Kapital das gebunden ist und nicht anderweitig im Unternehmen genutzt werden kann. Dies können beispielsweise Lagerbestände sein, die viel Kapital binden oder ungenutzte Maschinen, die keinen Zweck mehr erfüllen.

  • Was sind die Nachteile von totem Kapital?

    Totes Kapitel verringert die Effizienz deines Unternehmens, da das gebundene Kapital nicht für Investitionen o.ä. eingesetzt werden kann. Im worst case werden Budgets anderer Unternehmensbereiche für zweckfremde Ausgaben genutzt und schmälern dadurch wiederum den Handlungsspielraum dieser Bereiche.

  • Wie kann ich totes Kapital vermeiden?

    Eine detaillierte Analyse deiner Geschäftsprozesse kann totes Kapital aufdecken. Um totes Kapital freizusetzen oder zu vermeiden kannst du in den drei Bereichen Order-to-Cash, Purchase-to-Pay und Total-Supply-Chain deine Prozesse optimieren. Wie das geht, erfährst du in unserem Beitrag!

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Elisabeth Büschler

Sie begeistert sich für innovative Brands und Content – und ist deshalb bei Xentral mit seinen mehr als 1.700 Startups und KMU goldrichtig. Ihr Antrieb ist es, die Xentral-Community mit hilfreichen Inhalten auf das nächste Business Level bringen.

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