B2B und B2C in einem Shop: So erreicht dein Food-Startup easy noch mehr Kunden

12 Minuten Lesedauer
Geschrieben von Janina Horn
am

Dein Online-Shop mit leckeren, nachhaltigen Lebensmitteln und Getränken boomt und jetzt willst du noch weiter wachsen? Wenn dein Fokus bisher auf B2C-Kunden lag, schlummert in einem ganz anderen Bereich großes Potenzial für dein Umsatzwachstum: Immer mehr gewerbliche Kunden nutzen Online-Shops und Marktplätze für ihre Food-Einkäufe. 

Doch was für Großkonzerne als Low Hanging Fruits erscheint, kann für Newcomer erst einmal schwer zu greifen sein, vor allem, wenn sie nicht zusätzlich Zeit und Geld für einen zweiten Shop aufwenden wollen. Viele Food-Startups konzentrieren sich mit ihrem E-Commerce-Shop erst einmal auf B2C. Wenn sie im B2B-Geschäft Fuß fassen wollen, gelten aber ganz andere Regeln. Außerdem haben Business-Kunden andere Ansprüche. Wie schaffen junge Unternehmen es trotzdem, B2B und B2C in einem Shop abzubilden? Und lohnt sich das überhaupt? 

Warum es sich für Food-Startups lohnt, B2B mit B2C in einem Shop abzubilden 

Kleine und mittelständische Unternehmen, junge Startups, Kanzleien oder Agenturen – sie alle entdecken Online-Shops für ihre Büroeinkäufe. Heiß begehrt im Office sind zum Beispiel: 

  • nachhaltiger Kaffee
  • entspannender Tee
  • gesunde Snacks fürs Büro
  • Getränke, die die Produktivität boosten
  • Spirituosen für die Office-Party
  • frisches Obst für den obligatorischen Startup-Obstkorb

 

Am liebsten lassen sich Office-Manager automatisch beliefern, zum Beispiel mit einem Food-Abo für Snacks oder einem Kaffee-Abo für die regelmäßige Koffeinzufuhr. Dein Vorteil dabei ist, dass du planbare Umsätze generieren und deine B2B-Kunden langfristig binden kannst. Hast du also Office-taugliche Produkte und sogar noch Abos im Angebot, stößt du bei Firmenkunden auf jeden Fall auf Abnehmer. Weil diese Kunden zwar regelmäßig shoppen, dafür aber selten so große Mengen brauchen wie Konzerne, kommen Großhandelsstrukturen für sie oft nicht in Frage. Stattdessen nutzen immer mehr Unternehmen Lebensmitteldienste und Online-Shops für Food & Beverage.

Hier kannst du punkten: Mit überschaubaren Abnahmemengen kennst du dich durch dein B2C-Business bestens aus. Wenn du B2B-Lebensmittel anbietest, erweiterst du dein bestehendes Kundensegment und kannst bequem auf deine bisherige Erfahrung vertrauen. Trotzdem haben verschiedene Kundengruppen auch ganz unterschiedliche Bedürfnisse. 

B2B-Shop-Anforderungen: Das muss dein Online-Shop können

Wenn ein Endverbraucher bei dir shoppt, lässt er sich von deinen Produktbildern und deinem Content inspirieren, sucht nach Rabattcodes und Probierpaketen und kaum auch mal spontan in deinem Shop ein. Unternehmen haben andere Bedürfnisse und suchen auch ganz anders nach einem Produkt.

Nehmen wir Kaffee als Beispiel: Vorausgesetzt es tobt keine Pandemie, wird in der Kaffeeküche kräftig Koffein konsumiert. Mit einem Beutel Kaffeebohnen alle paar Wochen ist es nicht getan. Firmenkunden brauchen deshalb zum einen Kaffeemaschinen, die auch bei hohen Durchsätzen lange ihren Dienst leisten und zum anderen Kaffee in großen Verpackungen, um je nach Mitarbeiterzahl nicht ständig nachbestellen zu müssen. 

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B2B-Online-Shops müssen hohe Anforderungen erfüllen 

Unterschiede gibt es auch zwischen den Ansprüchen an den B2C- und den B2B-Online-Shop. B2B-Kunden legen großen Wert auf detaillierte Produktinformationen wie Mindestbestellmengen und setzen beim Kauf gerne auf beste Qualität für ihre Mitarbeiter. Außerdem erhalten gewerbliche Kunden üblicherweise andere Preise und Konditionen als B2C-Kunden. 

Was die Zahlung angeht, erwarten Firmenkunden von einem B2B-Online-Shop oft die Angabe von Nettopreisen, kundenindividuellen Rabatten und die Möglichkeit, per Lastschrift oder Rechnung zu zahlen. 

Zuverlässigkeit sollte zwar jedem Kunden gegenüber selbstverständlich sein. Gerade im Umgang mit B2B-Kunden sollte darauf aber besonders viel Wert gelegt werden. Wichtig für B2B-Kunden ist außerdem Flexibilität. Sie wollen die Möglichkeit, regelmäßige Lieferungen zu erhalten, aber genug Freiheit, um Bestellmengen auch mal anzupassen oder neue Sorten deiner Lebensmittel und Getränke zu probieren. 

Zu guter Letzt ist eine Übersicht über vergangene Bestellungen wichtig, damit es keine Probleme mit dem Finanzamt gibt und auch ohne Abo schnell nachbestellt werden kann. Außerdem musst du im B2B-Verkauf andere rechtliche Anforderungen erfüllen als im B2C und das unter anderem in deinen AGB berücksichtigen. 

Zusammengefasst muss dein Online-Shop die folgenden Punkte erfüllen, wenn du B2B und B2C bedienen willst: 

  • aussagekräftige Produktbeschreibungen

  • Angabe von Nettopreisen

  • kundenindividuelle Preise und Rabatte

  • B2B-freundliche Zahlweisen wie Lastschrift und Rechnung

  • zuverlässige Lieferung

  • flexibel anpassbare Bestellungen

  • Übersicht über die Bestellhistorie

  • rechtliche Regelungen einhalten 

B2B und B2C in einem Shop: So findest du die richtige B2B-E-Commerce-Software 

Die Mission ist klar, die Herausforderungen sind es auch. Wie schaffst du es jetzt, mit deinem B2C-Food- Business auch B2B-Kunden zu erreichen? Am einfachsten ist es, wenn du ein System nutzt, das beide Kundengruppen bedient und happy macht. 

Die meisten Food-Startups nutzen heute Shopsysteme wie Shopify, die für B2C perfekt geeignet sind. Es ist zwar grundsätzlich möglich, damit Kunden aus den Segmenten B2B und B2C in einem Shop zu bedienen. Allerdings sind hier viele Einstellungen und Kompromisse nötig, bis alles so funktioniert, wie du willst. 

Die Lösung ist ein Tool im Hintergrund, das eine einheitliche Datenqualität in all deinen Kanälen schafft, mit dem du verschiedene Kundengruppen easy verwalten und deine Prozesse sowohl für B2C als auch B2B optimieren kannst. Dafür bietet sich ein ERP wie Xentral an, das du mit gängigen Shopsystemen und deinen Lieblings-Tools verbinden kannst. 

Der Einsatz des flexiblen ERP-Systems hat gleich mehrere Vorteile für dein B2B-Projekt:

  • Bestellungen können für beide Zielgruppen zu festgelegten Terminen automatisch verschickt werden, ohne dass du damit viel Aufwand hast.
  • Du kannst alle gängigen Zahlungsdienstleister und verschiedene Zahlmethoden anbinden und deinen B2B-Kunden auch den Kauf auf Rechnung oder per Lastschrift ermöglichen.
  • Du kennst es aus deinem Procurement: Wenn Rohstoffe knapp werden, sollte Nachschub automatisch geordert werden. Mit Xentral kannst du diesen Service auch deinen B2B-Kunden anbieten und dir einen Namen als verlässlicher Partner machen.
  • Willst du ein Abo-Modell anbieten, ermöglicht dir Xentral ein flexibles und einfaches Handling.
  • Darüber hinaus werden deine E-Commerce-Prozesse mit Xentral automatisiert, damit du mehr Zeit zum Wachsen hast. Viele Xentral Kunden können bestätigen, wie wichtig das für den Business-Erfolg im Food-Bereich ist. 

 

Mit einem F&B-Startup stehst du vor anspruchsvollen Herausforderungen. Strenge Regularien, kritische Kunden und die letzte Meile machen es schwer, sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Dabei geht es doch am Ende des Tages darum, dass du ein starkes Produkt hast, das möglichst viele Menschen satt und glücklich machen soll.

Mit Xentral an deiner Seite kannst du dich auf dein Wachstum und die Zufriedenheit deiner Kunden fokussieren – egal, ob sie deine Produkte zu Hause oder im Büro genießen. Das gesamte Handling von B2C- und B2B-Kunden erledigst du damit auf nur einer Plattform und wirst den unterschiedlichen Ansprüchen easy gerecht. 

Ein ERP macht dein Shopsystem B2B-ready 

Als F&B-Startup konkurriert dein Business mit einigen der größten Konzerne der Welt. Aber du willst nicht nur kleine Kunden erreichen, sondern auch die ganz Großen von deinem Angebot überzeugen? Auch das ist mit Xentral kein Problem – egal, ob du ein Kaffee-Abo für Offices planst, einen kleinen Online-Weinhandel hast, mit dem du künftig auch Hotels und Restaurants belieferst, oder dein Food Business internationalisieren willst. 

Und wenn du dich entscheidest, dein B2B- und B2C-Angebot auf zwei separate Shops zu verteilen, kannst du Xentral dank Multichannel-Funktionalitäten einfach wie gewohnt weiter nutzen. 

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