Eigenes Produkt im Supermarkt verkaufen: So schaffst du es zu dm, Edeka, REWE und Co.!

4 Minuten Lesedauer
Geschrieben von Janina Horn
am

Das eigene Produkt im Supermarkt zu verkaufen ist quasi der Ritterschlag für Unternehmen, die den Sprung vom eCommerce in den stationären Handel schaffen wollen. Und das lohnt sich nicht nur finanziell.

 

Der Umsatz im Einzelhandel steigt stetig – laut dem Zahlenspiegel des Handelsverbandes Deutschland  jedes Jahr um ein bis zwei Prozent – im Jahr 2021 bedeutet das einen Umsatz von 586,1 Milliarden Euro.

 

Möchtest du, dass dein eigenes Produkt in einem Supermarkt wie dm Drogeriemarkt, Edeka, REWE, Kaufland, Galeria Kaufhof, real oder tegut verkauft wird, musst du strategisch vorgehen.

 

Wie du es angehst, damit du bald dein eigenes Produkt im Supermarkt verkaufen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

 

Die Einkäufer verstehen: Das macht dein Produkt attraktiv!

Hast du keine Bekannten oder anderweitiges Vitamin B in diesem Bereich, dann solltest du dafür sorgen, dass dein Produkt für Einkäufer attraktiv ist. Um das zu schaffen, musst du wissen, aufgrund welcher 2 Faktoren Einkäufer ihre Entscheidungen für oder gegen ein Produkt treffen:

  1. Verkauft sich dein Produkt – oder hat es das Potenzial, zum Verkaufsschlager zu werden?
  2. Was verdient der Handel am Produkt? Dabei ist zum Großteil der finanzielle Aspekt gemeint – Themen wie die Nachhaltigkeit werden zwar immer relevanter, sind aber oft noch nicht entscheidend.

 

 Kannst du belegen, dass sich dein Produkt für den Supermarkt eignet und dieser daran verdient, hast du quasi schon den Fuß in der Tür. 

 

Dabei beschränkt sich das Sortiment in den meisten Supermärkten nicht nur auf große Marken – auch Startups haben mit der richtigen Vorgehensweise eine reelle Chance, ihr Produkt bei Edeka, REWE, dm etc. anzubieten. Besonders die Nachfrage nach neuartigen und nachhaltigen Produkten steigt weiterhin immens.

 

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3 Wege, wie dein Produkt im Supermarkt verkauft wird

Bevor es an detaillierte Tipps geht, wie du dein Produkt konkret in die Supermarktregale bekommst, solltest du zunächst die 3 Wege kennen, wie ein Produkt generell von einem Supermarkt aufgenommen werden kann:

  1. Einkauf durch die nationale Zentrale (z.B. Edeka National oder REWE National): Kommt bei absoluten A-Produkten wie Nutella oder Coca Cola vor.
  2. Einkauf durch die regionale Zentrale (z.B. Edeka Nord, REWE Nord ec.): Hier müssen vor allem die Einkäufer überzeugt werden.
  3. Einkauf durch den Marktleiter/Inhaber für seine 1-15 Märkte (z.B. Edeka Toth): Auch gute Chancen für Startups, den Marktleiter zu überzeugen.

 

Wird ein Produkt durch die Zentrale eingekauft, heißt das Listung. Diese teilt sich auf in 2 verschiedene Varianten:

  • Kannlistung: Jeder Markt, der zu dieser Zentrale gehört, kann das Produkt in das Sortiment aufnehmen – muss aber nicht.
  • Muss-/Pflichtlistung: Jeder Markt, der betroffen ist, muss das Produkt zu 100% führen.

 

Jetzt wo du dich mit dem groben Ablauf auskennst, kannst du dich daran machen, dein Produkt durch eigenen Einsatz und ein paar Tipps den Supermärkten anzubieten.

 

So kriegst du als Startup dein Produkt in den Supermarkt

Damit es auch dein Produkt in den Supermarkt schafft, kannst du als Startup auf ein paar Tricks zurückgreifen.

 

Nimm Kontakt zu den Verkäufern auf!

Keine falsche Scheu, willst du dein Produkt in den Supermarkt bekommen, dann müssen die Verkaufsstellen der jeweiligen Händler und Märkte von dir wissen. 

 

Wende dich deshalb an sie, schicke dein Angebot raus und kläre spezifische Details ab bzw. richte dir online bei den gewünschten Seiten ein Verkäuferkonto ein.

 

Sei auch darauf gefasst, dass im stationären oder nicht stationären Einzelhandel früher oder später die Frage nach dem sogenannten EAN Code oder Gtins kommt. Dabei handelt es sich um einzigartige Zahlenfolgen, die aus 13 Ziffern bestehen und aus denen der Barcode später generiert wird – und somit essentiell für den Verkauf im Supermarkt ist. 

 

Probeläufe und regionale Kaufleute

Oft ist es einfacher, über regionale Kaufleute das Produkt in einen kleineren Supermarkt zu bekommen. Das schafft direkt die erste Validierung für dein Produkt und zeigt größeren Märkten, dass sich ein Blick auf dein Produkt durchaus lohnt.

 

Auch Probeläufe mittels Kommissionsgeschäft bieten sich an. Wenn dein Produkt probehalber erstmal im Supermarkt steht und es sich dann gut verkauft, kann das zu einer intensiveren, langfristigen Zusammenarbeit werden. Außerdem bietet so ein Probelauf auch dir den Vorteil, dass du geeignete Händler/Branchen vorab identifizieren kannst – damit sich dein Produkt am Ende auch wirklich verkauft.

 

Insider-Tipp: Schon mal vom EDEKA FoodStarter Programm gehört? Hier kannst du als Startup ganz unkompliziert deine Produkte EDEKA-Kaufleuten vorstellen. Einfacher geht’s nicht!

 

Eigenes Produkt im Supermarkt verkaufen: Das sind die Kosten

Willst du jetzt direkt loslegen und die ersten Supermärkte anschreiben, solltest du dir vorher noch über die Kosten und eventuell auch Hindernisse, die damit einhergehen, im Klaren sein. Dazu gehören unter anderem Folgende:

  • Listungsgebühren, d.h. Zahlungen von Gebühren, damit die Produkte geliefert werden dürfen
  • Regalmieten – je besser der Regalplatz, desto teurer die Miete
  • Zuschüsse zu Werbekosten, Rabattaktionen, Neueröffnungen oder Umbauten von Geschäften
  • Beschränkung des Verkaufs der gelisteten Produkte an andere Händler oder über andere Vertriebswege – und damit unter Umständen geringerer Gewinn

 

Das ist alles kein Problem für dich? Dann such dir die ersten Ansprechpartner heraus! Kannst du dann im Gespräch noch beweisen, dass dein Unternehmen den Anforderungen des Supermarktes gewachsen ist, hast du quasi den Fuß in der Tür!

 

 

Erfolgreich im Einzelhandel: Effizientes Management mit einem ERP!

Du möchtest dein Produkt im Supermarkt verkaufen, bist dir aber nicht sicher, ob dein Unternehmen gut genug aufgestellt ist, um im Einzelhandel erfolgreich zu sein? Dann ist eine ERP-Software definitiv die Lösung!

 

Bei einem ERP handelt es sich um eine Software, die sich um die Automatisierung von Administration, Planung und weiteren Geschäftsprozessen kümmert. 

 

Sie verwaltet dabei die Ressourcen Kapital, Mitarbeiter und Betriebsmittel effizient, während zeitraubende Aufgaben abgegeben werden können. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld und die Konzentrationsfähigkeit deiner Mitarbeiter.

 

Gerade im Einzelhandel ist so ein ERP unverzichtbar, denn es behält den Überblick über alle Onlineshops und Filialen, managed Produktion, Logistik und Versand und gibt dir gleichzeitig immer die aktuellen KPIs aus, damit du immer den Überblick behältst.

 

Ein solches ERP ist das von Xentral, das aufgrund seiner leanen und cloudbasierten Struktur besonders für Startups und KMUs geeignet ist. Ein Zugriff auf deine Business-Daten ist so von überall möglich. Wann du willst, wo du willst.

 

xentral richtet sich mit seinem ERP besonders an eCommerce-Händler, bildet aber auch die notwendigen Prozesse für Groß- und Einzelhandel ab.

 

Der Funktionsumfang sind jeweils an die Branche angepasst und umfasst folgende Bereiche:

  • Produkt
  • Logistik
  • Vertrieb
  • Team & Projekt
  • Finanzen & Controlling
  • Schnittstellen & Erweiterungen

 

Folgende spezifische Key Features sorgen für einen professionellen Performance deines Unternehemens im Einzelhandel:

  • Optimale Sales-Performance durch Omnichannel-Kommunikation
  • Nahtloser eCommerce-Vertrieb
  • Automatischer Import von Aufträgen aus allen Kanälen
  • Multi-Lager und Filialen zentral verwalten
  • Optimierter Versandprozess inkl. Auftragsampel
  • Direkte Anbindung der Versanddienstleister
  • Optimierte Einkaufsplanung dank Artikel-Forecasts
  • uvm.

 

Du nutzt noch weitere Tools, die du integrieren möchtest? 

 

Die Chancen dafür stehen gut, denn Xentral besitzt über 1.600 Touchpoints, an denen du Tools aus den Kategorien Onlineshop, Marktplätze, Payment, Versand, Finance, Fulfiller und weitere Anbieter anbinden kannst!

 

Was hältst du von Xentral? Wenn du direkt mehr wissen willst, sind der xentral Test und die xentral Erfahrungsberichte eine gute erste Anlaufstelle! Schaue dir auch gern im Video an wie erfolgreiche Durchstarter KoRo Drogerie Xentral einsetzt.

 

Alles in allem sorgst du mit einer ERP-Software dafür, dass dein Produkt – wenn es mal im Supermarkt angekommen ist – auch dort bleibt. Denn überzeugt deine Performance, kannst du nachliefern und hast Produktion und Logistik verlässlich im Blick. Dadurch steht dem Erfolg deines Unternehmens nichts mehr im Wege!

xentral ERP

Der next Step für dein Business

Eigenes Produkt im Supermarkt verkaufen: So schaffst du es zu dm, Edeka, REWE und Co.!

Geschrieben von Janina Horn