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Du willst deine Supply Chains einfach, übersichtlich und automatisiert steuern und organisieren? Ein Advanced Planning hilft dir dabei! Interessiert? Dann schau dir diesen Artikel an, um zu erfahren, wie du das Beste aus einem APS heraufholen kannst!

Die Steuerung und Organisation von Supply Chains kann mitunter kompliziert und unübersichtlich sein. Was daraus entsteht sind nicht nur ineffiziente Vorgänge, die dich im Endeffekt mehr Geld kosten als nötig, sondern auch Verzögerungen bei zum Beispiel der Lieferung, die wiederum auch den Kunden betreffen.

 

Hast du deine Supply Chain und die entsprechenden Arbeitsprozesse nicht im Griff, ist es unwahrscheinlich, dass dein Unternehmen erfolgreich wird.

 

Was kannst du tun?

 

Implementiere ein System, das dich bei der Planung, Organisation und Fehlerbehebung in diesem Bereich unterstützt. Eine beliebte Lösung ist ein Advanced Planning System (APS).

 

Was das ist, welche Vorteile so ein System dir bringt und wie du das Passende für dich findest, erfährst du in diesem Artikel.

 

Advanced Planning and Scheduling System – was ist das?

Bei einem Advanced Planning System handelt es sich um eine Softwarelösung, die sich mit der Konfiguration, Planung und Steuerung von Supply Chains beschäftigt. 

 

Der Fokus liegt dabei auf der Planung und Terminierung von Produktions- und Logistikprozessen. Ziel ist es, eine verbesserte Informationsversorgung und Optimierung entlang der unternehmensübergreifenden Wertschöpfungskette zu ermöglichen.

 

Dieses Supply Management kann zum Beispiel als Ergänzung zu einem ERP-System noch effizienter werden. 

 

Denn hierbei geht es nicht nur um Lieferketten von Rohstofflieferanten bis zum Hersteller, sondern auch um den Versand zum Kunden. 

 

Mit einer ERP-Software inkl. APS-Ergänzung kannst du alle Schritte vom Rohstofflieferanten bis zum Endverbraucher verfolgen. 

 

 

 

Das kannst du von einem Advanced Planning System erwarten

Ein Advanced Planning System besitzt drei Hauptmerkmale:

  1. Ganzheitliche Planung der gesamten Supply Chain für mindestens eine Wertschöpfungskette
  2. Optimierung durch genaue Definition von Alternativen, Zielen und Beschränkungen der verschiedenen Planungsprobleme
  3. Hierarchisches Planungssystem, bei dem sowohl die Praktikabilität als auch die Abhängigkeiten zwischen den verschiedenen Planungsaufgaben berücksichtigt werden

 

Die Kernfunktionen eines Advanced Planning Systems sind:

  • Demand Planning (Prognoseverfahren)
  • Supply Network Planning (Beschäftigungsglättung und Hauptproduktionsprogrammplanung)
  • Production Planning/ Detailed Scheduling (Ressourceneinsatzplanung)
  • Transportation Planning/ Vehicle Routing (Transport- und Tourenplanung)

 

Konkrete Features können zum Beispiel so aussehen:

  • Modellierung von alternativen Produktions- und Lagerstandorten inkl. der damit verbundenen Kosten
  • Grobplanung für Beschaffung, Fertigung und Distribution
  • Synchronisation der Produktions- und Transportpläne
  • Absatz-, Mengen-, Termin- und Kapazitätsplanung

 

Vorteile beim Einsatz eines Advanced Planning Systems

Ein APS soll nicht die Mitarbeiter oder die im Unternehmen genutzte Software ersetzen, sondern bei der Optimierung sämtlicher Prozesse helfen.

 

Diese Vorteile kannst du konkret von einem APS erwarten:

  • Entlastete Mitarbeiter und dadurch bessere Leistungen
  • Leichteren Zugang zu Informationen und dadurch besser geschulte Mitarbeiter z.B. im Umgang mit und Erwartungen an die Lieferkette
  • Durch Cloud-Lösungen orts- und geräteunabhängigen Zugriff auf alle Daten 
  • Mehr Planungs- und Reaktionsfreiheit: Ganzheitliche Planung und Erfassung durch APS sorgt für bessere Übersicht und Verwaltungsentscheidungen vom Management

 

Alles in allem erhöht der Einsatz eines Advanced Planning Systems die Transparenz, verbessert den Informationsfluss und ermöglicht es, rund um die Uhr den Überblick über die Produktion und alle dazugehörigen Schritte zu behalten.

 

ERP-Software als APS System?

Gerade wenn du dich im Bereich der ERP-Software auskennst, ist dir vermutlich aufgefallen, dass sich die Leistungen eines ERP-Systems und die eines Advanced Planning Systems relativ ähnlich sind.

 

Trotzdem solltest du die Beiden nicht verwechseln, denn ein ERP-System kann nicht immer auch automatisch dieselben Bedürfnisse abdecken wie ein APS.

 

Eine Advanced Planning Software wird vor allem als Ergänzung zu bereits bestehenden ERP-Softwares genutzt.

 

Dabei übernimmt das APS die Planungsaufgaben, während das ERP-System sich um die operativen Transaktionen kümmert. Denn bei der ganzheitlichen Erfassung einer Lieferkette stößt eine ERP-Software durchaus auch mal an ihre Grenzen. Deshalb ist es sinnvoll, die Software hier durch ein Advanced Planning System zu unterstützen und die detaillierten Planungs- und Optimierungsmöglichkeiten auszunutzen. 

 

Die meisten Advanced Planning Systeme lassen sich ganz einfach in eine ERP-Software integrieren. 

 

Das APS übernimmt dann die zur Verfügung gestellten Daten der anderen Systeme und kümmert sich konkret um die Planung, während die Organisation Teil der ERP-Software bleibt. 

 

ERP und APS: Damit bist du unaufhaltbar!

Welches ERP ein APS integrieren kann, musst du individuell bei den Anbietern erfragen. Oft steht diese Information aber auch direkt auf der Webseite. 

 

Wenn du bereits eine ERP-Software hast, lohnt es sich, den Hersteller zu kontaktieren und zu fragen, welches APS sich am besten zur Integration eignet.

 

Denn eins steht fest: Wenn du ein ERP die administrativen Tätigkeiten und ein APS die Planungsaufgaben erledigen lässt, hast du die beste Unterstützung, um dein Unternehmen effektiv zu führen und groß zu machen!

 

Probier es aus, zum Beispiel mit der kostenlose 14-Tage-Demo-Version von xentral!

Janina Horn
ÜBER DEN AUTOR
Janina Horn
Sie beschreibt komplexe Themen einfach und verständlich – als Business Redakteurin unterstützt sie das xentral Team dabei, für seine Kunden das nötige Fachwissen rund um ERP und Business Hacks aufzubauen.