Blogheader_Amazon_Shopify_xentral

Die Entscheidung bei der Frage Amazon vs Shopify ist nicht leicht. Wie du sie trotzdem triffst und wie du ohne Mehraufwand einfach beide nutzen kannst, erfährst du hier!

Gerade zu Beginn eines neuen Unternehmens oder eines neuen Abschnitts, kannst du noch nicht alle Plattformen und Onlineshops bedienen. Du wirst also eine Entscheidung treffen müssen.

 

Amazon vs Shopify: Welcher Anbieter ist besser für dich?

 

Das hängt natürlich einerseits sehr individuell von deinem Unternehmen und den zu erreichenden Zielen ab. Es gibt aber auch ein paar feste Faktoren, die Amazon oder Shopify für dich zur besser passenden Plattform machen.

 

Kennst du diese, kannst du schnell und unkompliziert die richtige Wahl treffen!

 

Darauf solltest du bei der Auswahl der passenden Plattform achten

Kurz noch zu den allgemeinen Faktoren, die du bei der Auswahl der Plattform beachten solltest. Hast du die auf dem Schirm, kannst du am Ende dieses Artikels direkt entscheiden, welcher Anbieter es werden soll.

 

4 primäre Punkte sind bei der Auswahl wichtig:

  • Serverkapazitäten: Auch wenn viele Besucher deine Website gleichzeitig nutzen, sollte diese trotzdem bei neuen Besuchern schnell angezeigt und Ladezeiten minimiert werden
  • Kosten-Nutzen-Verhältnis: je nachdem, was dir der Shop einbringt und wie viel Zeit du für Wartung und das Einstellen neuer Angebote brauchst, sollte der Anbieter nicht zu teuer und leicht zu händeln sein.
  • Aktualisierungen: Gerade wenn Versandinformationen oder Warenverfügbarkeiten laufend aktualisiert werden sollen, muss auch eine solche Kunden-Funktion (am besten in Echtzeit) vorhanden sein.
  • Flexibilität: Die Webseite sollte flexibel in ihren Angebotsmöglichkeiten sein. Optimal wäre es, wenn du sämtliche Produkte egal ob Ware oder Dienstleistung etc. über eine Plattform verkaufen kannst.

 

Du hast diese Punkte auf dem Schirm und hast die Auswahl bereits auf Shopify und Amazon eingegrenzt? Dann wird dir der folgende Vergleich mehr Durchblick in puncto Vor- und Nachteile geben!

 

 

Shopify vs Amazon: Hier liegen die Unterschiede!

Die Schwerpunkte und Zielgruppen von Amazon und Shopify sind unterschiedlich.

 

Shopify ist vor allem für (kleine) Unternehmen geeignet, die ihre eigene Webseite komplett selbst erstellen möchten. Dabei kann ein Onlineshop auf die Beine gestellt und innerhalb kürzester Zeit Debit- und Kreditkartenzahlungen integriert werden. 

 

Schneller geht es bei Amazon: Hier musst du nur ein Konto als Amazon-Verkäufer einrichten und erreichst direkt eine große Menge an Kunden, die Amazon täglich nutzen.

 

Das spiegelt sich auch in den Unterschieden zwischen den beiden Plattformen wieder:

 

Expertise und Erfahrung als elementarer Faktor

Shopify benötigt ein anderes Level an Expertise und Erfahrung als Amazon.

 

Bei Shopify kannst du alles selbst erstellen: Geschäftswebseite, Blog, Formulare zum Ausfüllen von Aufträgen. Damit kannst du zwar deine Onlinepräsenz stärken, solltest aber in diesen Bereichen zumindest etwas Expertise und Erfahrung mitbringen.

 

Bei Amazon geht das Ganze leichter, da der Anbieter möglichst viele Produkte zu seinem Marktplatz hinzufügen will. 

 

Du brauchst per se weniger Erfahrungen, um deine Ware zu verkaufen, stehst aber als Verkäufer auch nicht im Vordergrund und tust verhältnismäßig wenig für deine Onlinepräsenz und die Markenwahrnehmung durch Kunden.

 

Mit Skalierbarkeit zum Erfolg

Bei Shopify hast du wieder die volle Auswahl: Du kannst selbst entscheiden, welches Produkt du wie verkaufen willst, was im Vordergrund steht, wie groß der Onlineshop sein soll und ob du neben Produkten auch Services verkaufen willst. 

 

Auch Verkäufe über Werbung auf Facebook, in einem Blog oder international lassen sich durch einen Aufpreis regeln. 

 

Bei Amazon sind zum Beispiel keine Dienstleistungen möglich. Jedoch ist auch hier der Anbieter darauf ausgelegt, die Skalierbarkeit deines Unternehmens möglichst einfach zu machen. So werden deine Produkte dem Kunden direkt in seiner eigenen Landeswährung angezeigt. 

 

Allerdings musst du bei Amazon auch um die Sichtbarkeit deines Unternehmens kämpfen, da der Wettbewerb mit anderen Verkäufern durchaus fordernd sein kann.

 

Mit SEO-Freundlichkeit auf Platz 1 des Google Rankings

Bei Shopify bist du durch die Eigenverantwortlichkeit über Geschäftswebseite und Blog selbst für den SEO-Teil verantwortlich. 

 

Der Anbieter stellt dir allerdings Anwendungen zur Verfügung, die dir hier helfen. Nichtsdestotrotz liegt es in deiner Hand, die Google Search Ergebnisse zu beeinflussen.

 

Bei Amazon geht das leichter. Wenn du dich bei Amazon als eCommerce-Partner einrichtest, wirkt sich das auch positiv auf dein Ranking aus. 

 

Mit in die SEO-Strategie einfließen sollten auch Produktbeschreibungen und Antworten auf Kundenfragen. Je schneller du hier antwortest, desto besser wird sich dein Verkäuferrang und die Sichtbarkeit auf Amazon entwickeln.  

 

Be mobile friendly!

Mobile Freundlichkeit ist ein elementarer Bestandteil jedes Shops, da viele Kunden inzwischen auch vom Handy aus kaufen. 

 

Bei Shopify gibt es verschiedene Ansichten, die dir zeigen, wie deine Webseite auf einem PC-Bildschirm, einem Tablet und dem Smartphone aussehen. So kannst du Veränderungen direkt vornehmen um sicherzustellen, dass die Professionalität deines Angebots nicht durch eine verzerrte Darstellung deiner Webseite auf dem Smartphone vermindert wird.

 

Auch Amazon ist mobile friendly und sorgt dafür, dass deine Angebote auf verschiedenen Endgeräten passend angezeigt werden. Hier brauchst du dir also keine Sorgen machen.

 

Unterstützung bei Fragen und Problemen

Bei Shopify wirst du direkt zu Beginn unterstützt. Es gibt eine Suite mit Artikeln, Anleitungen und Schulungen, die dir dabei helfen, dein Geschäft aufzubauen und die Plattform möglichst effektiv zu nutzen. 

 

Außerdem steht dir jederzeit ein internes Support-Team für Fragen zur Verfügung.

 

Bei Amazon läuft das Ganze primär über Tutorials und Coachings. 

 

Spezielle Account Manager kannst du extra engagieren, damit sich diese um deinen Kanal kümmern und dein Kundennetzwerk erweitern. 

 

Der direkte Vergleich: Amazon vs. Shopify

Du bist dir noch nicht sicher, welcher Anbieter zu dir passt? Dann findest du hier noch einmal alle Vor- und Nachteile von Shopify und Amazon im direkten Vergleich!

 

Amazon Vorteile  Shopify Vorteile 
 

Große Markenbekanntheit & Kundennetzwerk

 

Große Community mit vielen zufriedenen Kunden

 

Einfache und schnelle Einrichtung

 

Benutzerfreundliche Möglichkeit zum Aufbau einer eigenen Marke

 

Zugriff auf Tools wie FBA

 

Integration mit vielen Tools, u.a. auch Amazon

 

Angebot von Geschenkkarten, Rabatten etc. möglich

 

Premium- und kostenlose Layout-Vorlagen

 

Meist geringe Versandkosten

 

Offline Verkaufschancen und POS-Integrationen

 

Automatische Verwaltung von Sicherheit und Updates

 

Automatische Verwaltung von Sicherheit und Updates

 

Praktische Backend-Umgebung

 

Verschiedene Marketing- und SEO-Maßnahmen 

 

Gute Kundenbetreuung

 

Support durch gesamtes Team

 

Verkauf von physischen Produkten und Dienstleistungen möglich

 

Natürlich hat jeder Anbieter auch Nachteile. Mit welchen du besser leben kannst, hängt von deinem Unternehmen und dem Ziel, das du mit der Nutzung von Amazon oder Shopify erreichen willst, ab.

 

Amazon Nachteile Shopify Nachteile
Nur zum Verkauf physischer Produkte geeignet

 

Transaktionsgebühren sorgen für niedrigere Gewinne

 

Schwieriger Aufbau einer eigenen Markenidentität

 

Integrationen und Vorlagen unter Umständen kostenpflichtig

 

Viel Konkurrenz durch Angebot ähnlicher Produkte

 

Vor Verkaufsbeginn Aufbau des Geschäfts notwendig

 

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Shopify primär für kleinere Unternehmen geeignet ist, die sich einen Markennamen aufbauen wollen. 

 

Durch die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten der Webseiten und SEO-Maßnahmen, wird es dir erleichtert, dem Kunden mit deiner Marke im Gedächtnis zu bleiben.

 

Willst du aber primär an möglichst viele Kunden verkaufen und musst dir dafür nicht erst selbst eine Marke aufbauen, ist Amazon die bessere Wahl. 

 

Dort kannst du direkt von dem Vertrauen in Amazon und dem großen Kundennetzwerk profitieren.

 

Du willst dich nicht entscheiden? Dann nutze einfach beide! 

Du möchtest eigentlich Shopify und Amazon nutzen, kannst dich aber nicht um die Verwaltung beides Shops kümmern? Dann hol dir Hilfe, zum Beispiel in Form einer ERP-Software!

 

Eine ERP-Software unterstützt dich bei sämtlichen administrativen Aufgaben, der Verwaltung von Vertriebskanälen und vielem mehr. Sogar Shopify und Amazon kannst du ganz einfach und ohne zusätzlichen Mehraufwand verwalten!

 

Damit du einmal siehst, wie das konkret in der Praxis aussieht, wird dir die ERP-Software von xentral als Beispiel vorgestellt.

 

Bei xentral handelt es sich um eine leane ERP-Software, die sowohl für Startups, als auch KMU und Unternehmen des Mittelstands geeignet ist.

 

Du kannst sie für verschiedene Branchen nutzen, darunter Einzelhändler, Großhändler, Service Dienstleister, FBA-Händler und den eCommerce als eCommerce-Software.

 

Gerade Letzteres eignet sich für Unternehmen, die Amazon und Shopify nutzen wollen. Du musst dich auch nicht direkt für beide entscheiden, sondern kannst mit einem Anbieter anfangen und dir die Option auf den Anderen offen halten.

 

ERP-Software mit Amazon-Anbindung

Die Amazon-Anbindung zeichnet sich vor allem durch das Live-Monitoring folgender Amazon-KPIs aus:

  • Verkaufskennzahlen
  • Bestände
  • Gebühren
  • Einnahmen
  • Umsätze
  • Checkouts 
  • Ausstehende Aufträge bei Amazon

 

Diese Möglichkeiten bietet dir die Amazon-Anbindung einer ERP-Software:

  • Automatisierte Logistik
  • Automatische Erstellung von Rechnungen
  • Artikelpflege (bestehende und neue Listings)
  • Verwaltung von Gutschriften
  • Amazon Prime Label Support: Merchant Fulfillment Network (MFN)
  • Zentrale Hinterlegung aller Kontakte im xentral-eigenen CRM
  • Effiziente Einkaufsplanung mit Artikel-Forecast
  • uvm.

 

Alles in allem eine Amazon Schnittstelle inklusive Amazon Integration, die sich auf für Amazon Händler eignet!

 

Shopify im ERP: Das kannst du machen

Auch Shopify kannst du ganz einfach nutzen. Dabei hat die Schnittstelle folgende Features:

  • Aufträge abholen
  • Auftragsstatus bei Versand umstellen inkl. Meldung der Trackingnummer an Shopify
  • Synchronisation aktueller Lagerzahlen bei Bestandsänderungen
  • Rückmeldung von Stornierungen an Shopify
  • Artikel von xentral zu Shopify exportieren und von Shopify zu xentral importieren, inklusive Varianten- und Matrixartikel
  • Artikeleigenschaften und -freifelder zu Shopify exportieren
  • Meldung aktueller Lagerzahlen

 

Eine ERP-Software hat aber noch weitere Vorteile. So kannst du aus über 1.600 verschiedene Anbindungen auswählen, darunter:

  • Weitere Onlineshops wie Shopware
  • Marktplätze wie eBay
  • Payment-Anbieter wie Paypal oder Klarna
  • Versanddienstleister wie DHL
  • Finance-Unterstützung durch Datev
  • Fulfiller wie Amazon MFN
  • Verschiedene Agenturen
  • Und weitere Systeme wie HubSpot oder EDI

 

Du siehst also, du kannst quasi dein ganzes Unternehmen über nur eine einzige Software steuern. Dabei ist es dir überlassen, welche Shops und Anbieter du nutzt, ob du diese erweitern möchtest oder dich auf Weniger konzentrieren willst. Mit dem ERP von xentral ist das alles möglich!

 

Entscheidest du dich nur für einen Anbieter oder nimmst du lieber alle?

 

Du bist dir noch nicht sicher? Dann helfen dir vielleicht der xentral Test und der xentral Erfahrungsbericht weiter.

Janina Horn
ÜBER DEN AUTOR
Janina Horn
Sie beschreibt komplexe Themen einfach und verständlich – als Business Redakteurin unterstützt sie das xentral Team dabei, für seine Kunden das nötige Fachwissen rund um ERP und Business Hacks aufzubauen.