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Du willst wie KoRo bei den Top 100 der schnellst wachsenden Startups Deutschlands gelistet werden? Dafür brauchst du nur die passende Idee, Shopware als Shopsystem und xentral als Warenwirtschaft. 

Laut jüngster Auswertung der Berliner Analysefirma Glassdollar gehört das Startup KoRo zu den Top 100 der am schnellsten wachsenden Startups Deutschlands. Was macht KoRo so einzigartig und erfolgreich? Wir haben für Euch die wichtigsten Aspekte zusammengefasst und die zwei Jungs aus Berlin nach essentielle Tipps & Tricks befragt.

Die KoRo Geschäftsidee

Haltbare Lebensmittel wie Trockenfrüchte, Nüsse und Reis zu verkaufen ist sicherlich keine neue Errungenschaft. Doch die zwei Jungs vom Koppenplatz 9 in Berlin haben es mit haltbaren Lebensmitteln zum etablierten Player am E-Commerce Markt geschafft. Wie? das Erfolgskonzept heißt: optimierte Einkaufspreise! Das Konzept des Wachstums-Champions ist ehrlich, kundennah und innovativ. Möglichst nah am Hersteller einkaufen und dabei zugleich große Flexibilität in der Verpackungsart und -Größe zu gewährleisten. Denn so kann das Unternehmen kurze Handelswege und geringe Einkaufspreise erzielen, die direkt an den Endverbraucher weitergeben werden können. Das Ergebnis seit dem Start im Jahr 2015 zeigt welchen Erfolg kundenorientierte Geschäftsmodelle haben können: Ein Umsatz im mehrstelligen Millionenbereich, ein tägliches Versandvolumen von bis zu 300 Bestellungen am Tag und knapp 1.000 Produkte im Online-Shop.

Die Systemlandschaft des Wachstums-Champions – ERP, Shop, Fulfiller und weitere Tools 

KoRo setzt auf zukunftsorientierte, skalierbare Lösungen und Prozesse. Im Einsatz sind Shopware als Shopsystem, xentral als ERP System für alle Geschäftsprozesse, eine outgesourcte Logistik via Fulfillment-Dienstleister der Descartes pixi als WMS System im Einsatz hat und die komplette Post Purchase Kommunikation mit PAQATO! 

Dank dem neuesten Shopware Plugin xentral Business Booster stehen Shopware Kunden die ERP-Business Bausteine von xentral jetzt noch einfacher zur Verfügung.  

  • xentral importiert alle Bestellungen, gleicht Bestände ab, spielt diese aktualisiert in alle Vertriebskanäle ein und informiert Euch über nachzukaufende Artikel.
  • Ob eigenes Lager, FBA oder Fulfiller: ein Blick und ihr wisst zu jeder Zeit, wie es Eurer Logistik geht. Zudem könnt ihr die Performance Eurer Logistik auswerten und benchmarken. Geschäftsführer Constantinos Calios erklärt den Benefit: “Je mehr Produkte man bewegt umso mehr Bestände müssen gepflegt werden. xentral und unser Fulfiller sind nahtlos miteinander verbunden. Dank der von xentral bereitgestellt Prozesse haben wir keine Pick- und Pack-Fehler mehr. xentral erzeugt zudem noch automatisch das Versandlabel. Der Workflow läuft automatisch durch. Das ist super effizient.
  • Mit dem neuen Shopware Plugin “xentral Business Booster” liegen zudem alle Eingangs- und Ausgangsrechnungen zentral vor, werden auf Wunsch vorkontiert und automatisch an Eure Buchhaltung gesendet. Von dieser Funktion profitiert auch KoRo: “Wir bieten unsere Kunden dank Shopware sehr viele Zahlarten an. Mit xentral können wir alle Zahlungsarten automatisiert verbuchen. So müssen wir in der Buchhaltungs nichts mehr händisch machen. Das spart uns einiges an Zeit.” 

Der KoRo Tipp  

Nutzt Softwarelösungen, wie xentral ERP und Shopware die mit Euch mitwachsen. Wir hatten vor xentral auf einen anderen ERP-Anbieter gesetzt, der unser Wachstum nicht abbilden konnte. Folglich mussten wir wechseln. Das frisst unnötige Zeit, die Ihr lieber in Euer Business investieren solltet. Zum Beispiel in Post Purchase Kommunikation über den Anbieter PAQATO. Die Logistik wurde outgesourct an den Fulfiller VAH Jager der Descartes pixi als WMS einsetzt und alle Daten von xentral ERP erhält. 

Die Kommunikation: Kunden kaufen Authentizität und warten auf Nachrichten während der Paktreise

Es kommt nicht nur auf den Marketingkanal an. Vielmehr solltet ihr euch die Frage stellen „Was möchte mein Kunde sehen und hören?” Das zumindest rät Geschäftsführer Constantinos Calios.

“Schränkt euch nicht ein, versteift euch nicht auf Annahmen und vermeidet, zu technisch an die Sache ranzugehen. Agenturen versuchen Gründern auch gerne eine over-engineerte Kommunikationsstrategie überzustülpen. Davon raten wir ab. Kunden kaufen Authentizität. Überlegt euch genau, was der USP eurer Idee oder eures Produkts ist und wie ihr diese Message authentisch an den Kunden kommunizieren könnt – und zwar über alle Kommunikationskanäle hinweg. Vertraut euch selbst, seid mutig und frech in der Kommunikation, aber vor allem kreativ in der Wahl des Mediums. Als Food-Unternehmen bauen wir auf mehrere Kanäle gleichzeitig. Unter anderem auf Influencer Relations, Youtube, Instagram und Podcasts.”

Ein Insider-Tipp von KoRo: Post Purchase Kommunikation

Moderne Händler investieren viel Zeit und Budget in den Auftritt ihres Shops, ihrer Marke, in Werbemaßnahmen und Influencer Marketing. Mit dem Ziel, Interessenten auf ihr Sortiment aufmerksam zu machen und sie für ihre Produkte zu begeistern. Ist der Kauf des Kunden jedoch abgeschlossen stoppt die Kommunikation von Seiten des Händlers. Die Kommunikation der Paketreise wird vollends in die Hände der Versanddienstleister wie DHL, DPD, Hermes und Co gelegt. Doch auch KoRo hat gemerkt: auf der Paketreise liegt ein hohes Marketing-Potenzial und zugleich die Möglichkeit, Service-Anfragen durch proaktive Kommunikation stark zu senken. Denn Kunden weisen nach dem Kauf der gewünschten Artikel eine hohe Kommunikationsbereitschaft auf. E-Mails und SMS die von KoRo während der Paketreise proaktiv an ihre Kunden gesendet wurden, weisen eine Öffnungsrate von mehr als 80% auf. Studien des Post Purchase Kommunikations Anbieters PAQATO zeigen zudem auf, das noch mehr Potenzial in der Post Purchase Kommunikation steckt: 

  • E-Mail Öffnungsraten von 80%
  • Rückführung in den Online-Shop von 20% der Empfänger 
  • Erhöhe Kauf-Conversion von 3% durch rückgeführte Kunden 
  • Erhöhte Kundenzufriedenheit durch proaktive Kommunikation des Händlers mit seinen Kunden
  • Erhöhte Anzahl an positiven Bewertungen des Händlers

Das Tool von PAQATO bietet KoRo zudem mehr als 40 unterschiedliche Informations-Nachrichten an, ergänzend zu den bekannten Statusnachrichten wie “Vielen Dank für Ihre Bestellung!“. Zudem können diese Nachrichten auch um ergänzende Inhalte wie ergänzende Produkte,  Artikel in weiteren Farben, Stellenausschreibungen, Wettervorhersagen und Bewertungsmöglichkeiten des Shops ergänzt werden. KoRo kommuniziert heute automatisiert und proaktiv. Gab es früher ein Lieferproblem, meldete der Kunde sich bei KoRo, woraufhin sich der Kundenservice auf die Fehlersuche begab. Erst wurde die Tracking-Nummer manuell herausgesucht, dann beim Fulfillment-Dienstleister angerufen, was selten zur Lösung des Problems führte. Oftmals musste deshalb zusätzlich der Versanddienstleister kontaktiert werden, um dem Kunden eine befriedigende Antwort über den Verbleib seines Pakets geben zu können. Mit PAQATO hingegen spart KoRo wertvolle Zeit und entlastet den Kundenservice. Dadurch konnte das Unternehmen einen erheblichen Rückgang von Anfragen bezüglich des Versands verzeichnen und zudem das Upselling steigern.

 

 

Das Pareto-Prinzip als Effizienz-Boost 

Unabhängig davon in welcher Wachstums- oder Entwicklungsphase ihr seid, es gibt immer eine neue Herausforderung. Um diesen zu begegnen setzt das junge Startup auf das klassische Pareto-Prinzip, auch als Pareto-Effekt oder 80-zu-20-Regel bekannt. Die Regel besagt: 80 % der Ergebnisse können mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse erfordern mit 80 % des Gesamtaufwandes die quantitativ meiste Arbeit.

Calios erklärt: “Nehmen wir beispielsweise den Wunsch, eure Produkte bei Rewe zu listen. Wenn ihr bei Rewe anruft, bekommt ihr in der Regel die Kontaktdaten des passenden Einkäufers für eure Produktkategorie – wie 1.000 andere Startups und Unternehmen auch. Dann sollt ihr die Informationen per Mail zuschicken – wie alle anderen auch. Eine schicke Präsentation kann beim Listing unterstützen, trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit für ein Feedback sehr gering. Daher raten wir: Geht auf vituelle Messen und Events, nutzt persönliche Kontakte. Kennt ihr jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt? Umso besser, viele Touchpoints können den Prozess beschleunigen.”

Janina Horn
ÜBER DEN AUTOR
Janina Horn
Sie beschreibt komplexe Themen einfach und verständlich – als Business Redakteurin unterstützt sie das xentral Team dabei, für seine Kunden das nötige Fachwissen rund um ERP und Business Hacks aufzubauen.