Bearpaw xentral ERP

Bearpaw ist Weltmarktführer im traditionellen Bogensport und hat mehr als 1.000 B2B-Partner in mehr als 70 Ländern weltweit. Zudem versendet der preisgekrönte Shopware-Shop an B2C, wie auch B2B Kunden – und das in aktuell mehr als 100 Länder weltweit. Das Konzept hinter dieser Erfolgsgeschichte erzählt heute Bearpaw Geschäftsführer Tim Beier. 

Hi Tim, danke für Deine Zeit! Was steckt hinter Bearpaw Products? 

Die Strategie von Bearpaw Products ist ganz einfach: den Bogensport zur Trendsportart #1 zu machen. Unter Anderem legen wir daher auch über die gesamte Supply Chain von Bearpaw Products schützend die Hand. Damit meine ich, dass vom Business Development, dem Produktdesign bis hin zur Produktion und der Vermarktung alles über unseren Tisch läuft. Extrem froh und auch stolz sind wir daher, der Weltmarktführer im Bereich des traditionellen Bogensports zu sein.

Ihr seid also wirklich Weltmarktführer? 

Ja, das ist korrekt. Wir sind im Nischenmarkt “Traditioneller Bogensport” aktuell die Nummer 1. Es gibt keine Firma, die weltweit so stark operiert wie wir. 

Wie kam es zu dieser Erfolgsgeschichte? 

Die ursprüngliche Firma wurde vor etwas weniger als 20 Jahren gegründet. Allerdings kam es in den Jahren 2017 und 2018 zu ein paar operativen Herausforderungen. Nach meinem persönlichen Management-Buy-In gab es die Möglichkeit die Organisation neu auszurichten und mit allem was wir hatten dem Team zu helfen, die Wachstumskurve neu auszurichten. Der Erfolg beruht weniger auf mir als auf dem fantastischen Team das mich umgibt. Zudem haben wir unseren kompletten Fokus auf den Bereich E-Commerce ausgerichtet. So wurde aus einem ursprünglichen Cashflow von weniger als 2.000 DM heute ein weltweit agierendes Unternehmen.

Wie habt ihr diese Wachstumskurve hingelegt? 

Ein wesentlicher Vorteil unseres Geschäftsmodells ist es, dass wir, wie vorhin beschrieben, die ganze Supply Chain in unserer Hand halten. Das erlaubt uns schnell und agil profitable Business Cases im Markt zu etablieren. Aktuell skalieren wir stark über die Anzahl der B2B-Partner. Hierfür haben wir mehr als 1.000 Geschäftspartner ongeboarded. Darunter gibt es auch Geschäftspartner wie Bearpaw Vienna, Bearpaw Rumänien und vielleicht  auch bald Bearpaw USA.
Ergänzend kooperieren wir auch super gerne mit anderen Brands. So können wir gemeinschaftlich eine Wachstumsstrategie aufbauen. So gewinnt jeder – eben echte Win-Win-Kooperationen.

Also, ein Franchise System? 

Nein, nicht wirklich, denn diese Unternehmen sind komplett selbstständig. Sie nutzen nur unsere Brand. Es ist eher eine auf vertrauen basierte Zusammenarbeit. Wir arbeiten nach dem Prinzip “geben und nehmen”. 

Und neben den Vertriebspartnern und Brand-Partner gibt es jetzt auch noch die B2C Business Unit. Wie verteilt sich B2B zu B2C? 

Aktuell noch nach der Pareto-Regel. 80% macht B2B und 20% machen wir mit B2C.

Und wie viel versendet ihr über B2C? 

Ich würde sagen um die 100 Pakete pro Woche, folglich um die 400 Pakete pro Monat. Wir versenden schon heute an B2B, wie B2C Kunden in mehr als 100 Länder weltweit.

Wie sieht Eure technische Infrastruktur aus? 

Wir setzen auf Shopware als Shopsystem und xentral als ERP. Zudem suchen wir künftig noch nach weiteren passenden Tools in den Bereichen Marketing-Automatisierung und Post Purchase Kommunikation, um die Versandabwicklung zu optimieren.

Warum Shopware und xentral? 

Der Kerngedanke warum wir unsere Infrastruktur wechseln wollten war der, den Kauf unserer Produkte so einfach wie möglich für unsere Kunden zu gestalten. Deswegen haben wir vor ca. 1,5 Jahren unseren Onlineshop gechallenged und uns für Shopware als Shopsystem entschieden. Unsere Agentur Druckprofi, und auch Shopware selbst, haben uns dann noch xentral als Warenwirtschaft empfohlen. Wir wollten ein System das leicht ist in der Usability und unsere Prozesse, wie die Auftragsabwicklung, unterstützt. Es sollte also schnell und einfach sein, denn wir wollen ja kein ERP-Profi werden. Und xentral hat uns genau das ermöglicht. Leichtigkeit, Geschwindigkeit und mega viele Funktionen für unser B2C und B2B Business.

Auf was setzt ihr – Inhouse oder externe Logistik? 

Status Quo: Inhouse Logistik. Wir kreieren, teilweise produzieren und versenden von einem Standort aus. Zudem bieten wir Interessenten vor Ort die Möglichkeit an, den Bogensport und unsere Produkte live zu erleben. Zudem kann man an unserem Headquarter auch unseren Pop Up Store besuchen. Wer Lust hat ist jederzeit gerne eingeladen vorbei zu kommen.

Euer Shop sieht echt klasse aus! Glückwunsch!

Danke! Daran saßen bis zu sechs Backend-Entwickler gleichzeitig. Unser ganzes Team hat zudem alles gegeben. Deswegen kann ich vor Stolz nur platzen. Achja: Unsere Agentur sollte sogar einen Shopware Preis erhalten für unseren Webshop, den sie eigenständig mit konzipiert haben. Wenn ich mich recht erinnere einen Preis für den am wenigsten nach Shopware aussehenden Onlineshop. (lacht). Was ich zwar nicht ganz verstehe, aber hey, Preis ist Preis. Letztlich weiß ich jedoch nicht ob sie ihn wirklich gewonnen haben. Würde mich aber echt für sie freuen. Sie haben es verdient. 

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