MeineTrenntoilette – Alles kann, nichts muss

Der Erfolg von MeineTrenntoilette und Xentral

21. Juli 2022

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Die ERP-Lösung Xentral ersetzt bei MeineTrenntoilette die vorherige Billbee-Lösung. Dabei handelt es sich um ein potentes System – und zugleich um ein sehr komplexes. Es war schnell klar: otaja wird bei der Implementierung unterstützen. Eine Übersicht über die Zahlen und künftig mehr Transparenz sind das Ziel. 

Aber welche Herausforderungen bringt solch eine Implementierung mit sich?

Die Gründung von MeineTrenntoilette.de war ein natürlicher Prozess. Wann immer Markus mit seinem Wohnmobil unterwegs war, störte er sich daran, dass seine Bewegungsfreiheit durch die Chemietoilette eingeschränkt wurde.

Während er Strom und Wasser für mehrere Tage hatte und prinzipiell autark hätte stehen können, machten ihm die allzu schnell gefüllten Kassetten der Chemietoilette regelmäßig einen Strich durch die Rechnung.

 

Das stille Örtchen als Ärgernis

Er hatte genug davon, seine Route entlang der nächsten Entsorgungsstationen zu planen. Zudem waren ihm die Nutzung von Chemie sowie kostbaren Frischwassers ein Dorn im Auge. Da es Freunden mit ihrem Wochenendhaus genauso erging, erkannte Markus einen Bedarf – und stürzte sich in Recherchen.

Er stieß auf einen interessanten Artikel über einen Schweden, der für sein recht abgelegenes Ferienhaus eine Trenntoilette nutzte. Eine Lösung, die in Skandinavien zu diesem Zeitpunkt bereits verbreitet war – und alles bot, was Markus benötigte:

Es werden weder Wasser noch Chemie benötigt, das Ausleeren kann überall erfolgen und als Bonus entsteht bei der Nutzung einer Trenntoilette kein unangenehmer Geruch.

 

Die skandinavische Klo-Kultur schenkt Zuversicht

Markus war begeistert, vertiefte seine Nachforschungen und teilte sein neu erlangtes Wissen via Blog mit seinen bisherigen Leidensgenossinnen und -genossen. Er fand heraus und teilte mit, wie der Selbstbau von Trenntoiletten gelingt, welche Teile und Arbeitsschritte benötigt werden und worauf besonders zu achten ist.

Später trat er mit Herstellern in Kontakt und ermöglichte seinen Lesern Bestellungen direkt über den Blog.

 

Vom Latrinenblogger zum Unternehmer

Daraus entwickelte sich mit der Zeit ein immer umfangreicherer Shop. Fertige Trenntoiletten, Zubehör und weiterhin DIY-Anleitungen werden hier nach wie vor angeboten.

Camper, Kleingärtner und Mitglieder der Tiny-House-Community profitieren gleichermaßen vom reichen Erfahrungsschatz, sowohl in Form von informativen Beiträgen als auch durch maßgeschneiderte Lösungen für die Notdurft der Freizeitnomaden. 

Mit der Eigenmarke Trelino setzen Markus und sein Team nun noch einen drauf – und bieten Trenntoiletten nach Maß, die auch bei wilden Offroad-Fahrten zuverlässig schließen und ihren Inhalt bei sich behalten.

 

Eine saubere Investition für mehr Freiheit

Bei einer Trenntoilette handelt es sich dabei nicht um ein Lifestyle-Produkt, sondern um Wertarbeit, die besonders jenseits der ausgetretenen Pfade die Lebensqualität stark beeinflusst.

Jedes Stück ist eine hochwertige deutsche Produktion, die sorgfältige Verarbeitung ist besonders in diesem Bereich schließlich sehr wichtig. Und die gute Qualität der Trenntoiletten setzte sich schon bald durch:

Durch das schnelle Wachstum mussten alte Lösungen durch ein solides ERP-System ersetzt werden. Als besondere Herausforderung kam hinzu, dass ein Fulfillment mit speziellen Anforderungen angebunden werden musste, ohne das laufende Tagesgeschäft zu beeinträchtigen.

 

Ein potenter Partner für das große Geschäft

Die Wahl fiel auf Xentral. Mehr Transparenz und ein klarer Überblick über die Zahlen und Bestellungen waren dringend notwendig. Ein erklärtes Ziel der Umstellung war zudem, dass nichts mehr untergehen könnte und es künftig nicht mehr nötig sein würde, die Zahlen permanent abzugleichen.

Der Aufwand, Xentral in seiner Komplexität selbst zu implementieren, stand nicht zur Debatte. Als Dienstleistungs- und Expertenteam setzte sich hier otaja durch und lieferte die notwendige Unterstützung. Die Implementierung entpuppte sich intern als ein Prozess, der durchaus Herausforderungen und Learnings mit sich brachte. Es erwies sich beispielsweise als ratsam, die Aufgabe der Systemintegration einem festen Ansprechpartner zuzuordnen, um schnelle Ergebnisse zu erzielen.

Indem einer zuständigen Person innerhalb des Unternehmens diese Rolle übergeben wurde, konnten die gebuchten Beraterstunden besonders effizient und sinnvoll genutzt