Work Smart, Not Hard – nützliche Business-Tools für ein effizienteres Arbeiten

Business-Tools gibt es viele. In diesem Gastbeitrag stellt Erdem Keles von Fidu Brands seinen Tech-Stack vor und erklärt, worauf es bei der Auswahl ankommt.

21. Sept. 2022

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In unserem Alltag haben wir oftmals mit digitalen Tools zu tun. Ob Smartphone, Smart Home oder Smart Work, die Digitalisierung hat dazu geführt, dass wir unser Leben mit nützlichen Tools einfacher und effizienter gestalten können. Die Vielzahl an Angeboten führt aber auch dazu, dass es schwer fällt zu entscheiden, welches Tool am besten zu einem passt. Vor allem Bei Tools für Unternehmen ist das eine wichtige und entscheidende Frage, denn ein ständiger Wechsel kann zu Problemen führen.

Als wir vor 10 Jahren unser Unternehmen gründeten, standen wir genau vor dieser Herausforderung. Wir waren auf der Suche nach Business-Tools, die für unsere Unternehmensgröße geeignet waren und im Rahmen unserer finanziellen Mittel lagen. Dabei stellte sich zunächst die Frage, welche Tools wir überhaupt benötigten. Wie sollten wir unser Tech-Stack aufbauen? Auf welche Tools konnten wir auf keinen Fall verzichten und welche waren nur „nice to have“? Fragen über Fragen, die zu stundenlangen Google-Recherchen und einigen Probeabos geführt haben.

Heute kann ich sagen, dass diese Lernphase sehr wichtig für die Entwicklung unseres Unternehmens war. Wir haben viel probiert und getestet und dadurch die Basis unseres Unternehmens geformt. Die Tools, die wir heute benutzen, sind der Grundstein unserer Firmenstruktur und erlauben uns, skalierbar zu wachsen.

Richtige Auswahl treffen – die entscheidenden Fragen stellen


Wenn du dein Tech-Stack aufbaust, solltest du dir immer folgende drei Fragen stellen:

  1. Welches konkrete Problem löst das Tool für mein Unternehmen?

  2. Wie skalierbar ist es?

  3. Was darf mich das Business-Tool kosten?


Die Reihenfolge bei der Auswahl der Tools hängt immer von der Relevanz des zu lösenden Problems ab. Das heißt, am Anfang benötige ich zunächst grundlegende Tools, wie E-Mail, Telefon, Speicher, etc. Anschließend kommen, je nach Branche, weitere Tools dazu.

Ein wichtiger Punkt bei der Auswahl der richtigen Lösung ist das Testen. Viele Softwarehersteller bieten 7-14 Tage kostenlose Probeabos an. Zudem gibt es meist auch kostenfreie Pakete mit einem reduzierten Umfang, die dennoch das Grundproblem deines Anliegens lösen sollten. Diese Angebote sind sehr hilfreich und sollten definitiv vor einem Kauf wahrgenommen werden.


Beim Testen achte ich persönlich immer auf folgende Punkte:

  1. Ist das Tool wirklich für die Lösung meines Problems geeignet? Sprich, liegt der Fokus in der Lösung meines Problems oder ist es nur eine Zwischenlösung? Falls das Tool nicht in erster Linie auf das Lösen des Problems ausgerichtet ist, kann es sein, dass es sich bereits nach einem Update oder durch eigenes Wachstum der Firma ab einem gewissen Punkt nicht mehr eignet.

  2. Lässt sich das Tool gut in meine aktuelle Struktur integrieren? Durch API-Schnittstellen können verschiedene Systeme sinnvoll miteinander verbunden werden. Viele neue innovative E-Commerce-Tools sind so ausgerichtet, dass sie mit marktführenden Softwareanbietern kompatibel sind. Falls das Tool für sich alleinstehend ist und keine Schnittstellen anbietet, ist es in der Regel kein gutes Zeichen, da es häufig nicht skalierbar ist.

  3. Habe ich die finanziellen Mittel für das Tool? Viele Softwarehersteller bieten verschiedene Abopakete an. Damit versuchen sie jeder Unternehmensgröße etwas anzubieten. Das ist eine faire Lösung für Hersteller und Unternehmen, da man so je nach Wachstum ein Abopaket wählen kann. Entscheidend ist die Frage, ob das Grundproblem bereits in dem finanziell angemessenen Paket gelöst wird oder nicht. Falls nicht, kann es ein Zeichen dafür sein, dass sich das Produkt nicht eignet. Man sollte immer darauf achten, dass die Liquidität nicht durch die Auswahl des Tools unangemessen belastet oder sogar gefährdet wird.</