Die 10 besten CMS für eCommerce in 2026

Suchst du ein neues CMS für deine e-Commerce-Website? Wirf einen Blick auf unsere kurze Übersicht über die besten CMS-Systeme im Jahr 2026 und lass dich inspirieren.

e-Commerce

Ein modernes CMS für e-Commerce sollte Produkte und Inhalte verwalten und gleichzeitig schnelle Updates und Integrationen unterstützen. Dieser Artikel hilft dabei, Kernfunktionen zu bewerten und stellt die Top 10 e-Commerce-CMS-Plattformen vor.

Checkliste: Diese Funktionen sollte in e-Commerce CMS mitbringen 

Zunächst ein Überblick über die wesentlichen Funktionen, die jedes e-Commerce-CMS haben sollte:

  • Benutzerfreundlichkeit: Ein gutes CMS sollte eine intuitive und benutzerfreundliche Oberfläche haben, damit sowohl Entwickler als auch Nutzer effizient arbeiten können.
  • SEO-Freundlichkeit: Schnelle Performance sowie integrierte SEO-Tools wie saubere URLs, Meta-Tags und Sitemaps sind ein weiteres Muss. Viele SEO-freundliche CMS bieten mittlerweile auch KI-gestützte SEO-Tools, die automatisch optimierte Produktbeschreibungen generieren.
  • Omnichannel Delivery: Ein CMS, das für Omnichannel-Erfolg konzipiert ist, ermöglicht es, wiederverwendbare Inhalte an Web, mobile Apps, Kioske, Social-Media-Kanäle und sogar IoT zu liefern. Ein Headless-CMS ermöglicht es beispielsweise, Inhalte einmal zu erstellen und an mehrere Ziele zu liefern.
  • Integrationsflexibilität: Offene APIs und zahlreiche Partner-Integrationen sind entscheidend. Das CMS sollte sich mit Payment-Gateways, ERPs, CRMs, DAMs und Drittanbieter-e-Commerce-Plattformen verbinden lassen.
  • Lokalisierung: Multi-Sprach- und Multi-Währungs-Unterstützung ist für globale Websites unverzichtbar. Dazu gehören auch die Übersetzung von Inhalten und lokale Zahlungsmöglichkeiten.

Wann solltest du für deinen e-Commerce-Shop ein Headless CMS nutzen? 

Ein Headless CMS ist hilfreich, wenn du mehrere Kanäle (Web, App, Marketplace), mehrere Länder/Sprachen, hohe Performance und flexible Frontends brauchst oder schnell skalieren willst.

Traditionelle Commerce-Lösungen bieten nur begrenzte Flexibilität. Unternehmen, die mehr Kunden erreichen möchten, greifen typischerweise zu Plugins, um Funktionen wie SEO, Lokalisierung und Omnichannel-Ausspielung zu erweitern. Das kann anfangs zwar hilfreich sein, bremst aber mit zunehmendem Wachstum die Produktivität und erhöht die Kosten. Ganz abgesehen davon, dass zu viele Plugins auch die Performance der Website beeinträchtigen.

Ein Headless CMS entkoppelt per Definition die Darstellung im „Frontend“ vom Content-Repository im „Backend“. Über APIs verbindet es deinen Shop mit mehreren Kanälen, sodass du nicht eingeschränkt bist, wie du mit deinen Inhalten arbeitest. Du kannst Content-Modelle genau so gestalten, wie es für dich passt – inklusive SEO, Lokalisierung und Omnichannel-Delivery. Dadurch läuft alles über APIs, die Performance deiner Website verbessert sich und du kannst die Inhalte deines Shops deutlich einfacher verwalten.

Die besten 10 CMS für e-Commerce 

Hygraph 

Hygraph ist ein modernes, GraphQL-natives Headless-CMS, das für kontentlastigen Online-Handel entwickelt wurde. Die Editor-Oberfläche ist intuitiv und Kunden berichten, dass sowohl technische als auch nicht-technische Nutzer sich einfach zurecht finden.

Als Headless-System liefert Hygraph Inhalte über moderne Frameworks wie Next.js und Nuxt, was konsistente, aktuelle Inhalte gewährleistet und SEO-Ergebnisse verbessert. Eine einzige GraphQL-API liefert dabei Inhalte an mehrere Ziele.

Das internationale Modeunternehmen Lindex hat beispielsweise auf Hygraph umgestellt, um seine Web- und App-Inhalte zu vereinheitlichen. Nach der Migration sank die Zeit für Kampagnen-Setups von einer Woche auf nur 1-2 Tage.

Neben intuitiver Content-Modellierung lässt sich Hygraph als PIM nutzen, um Produkte über externe Quellen mit Inhalten zu verknüpfen. Mit Out-of-the-Box-Integrationen und einem visuellen Schema-Builder können Redakteure Seiten mit vorgefertigten Komponenten erstellen, während Entwickler Microservices über eine einheitliche API verbinden.

BigCommerce 

BigCommerce ist eine Open-Source SaaS-e-Commerce-Plattform, die sich an wachsende B2C- und B2B-Marken richtet. Sie kombiniert flexible Headless-Architektur mit der Benutzerfreundlichkeit eines SaaS-Produkts.

Dies macht sie sowohl bei B2C- als auch bei B2B-Marken beliebt, die mehr Features und Leistungsfähigkeit als eine Einstiegsplattform benötigen, aber noch nicht für Selfhosting bereit sind.

BigCommerce verfügt über starke native Lokalisierung, einschließlich mehrsprachiger Storefronts, automatischer Steuerberechnungen und Unterstützung für lokale Zahlungsmethoden.

Shopify 

Shopify ist eine Cloud-gehostete All-in-One-Plattform, die einen schnellen Weg bietet, einen Online-Shop einzurichten. Die Plattform kümmert sich sofort um Hosting, Sicherheit und Zahlungen, sodass sich Händler auf Produkte und Verkauf konzentrieren können.

Enthalten sind grundlegende SEO-Funktionen, native Analytics und KI-Schreibtools. Shopify Plus bietet Headless- und Enterprise-Optionen für schnell wachsende Marken.

Obwohl es weniger flexibel ist als ein Baukasten-Stack, ist Shopify eine gute Wahl für alle, die sich Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und minimalen technischen Aufwand wünschen.

Adobe Experience Manager 

Adobe Experience Manager (AEM) ist eine Digital-Experience-Plattform, die CMS, DAM und Adobe Commerce (Magento) kombiniert, um Inhalte über verschiedene Kanäle zu orchestrieren.

Der Headless-Ansatz bietet die nötige Flexibilität und Geschwindigkeit für SEO und nahtlose UX. Dank KI-Tagging und automatischer Größenanpassung werden Bilder und Videos für jeden Kanal optimiert.

Dieses System muss allerdings von Experten eingerichtet und gewartet werden. Es macht also nur Sinn, wenn Du globale Governance, Personalisierung und Omnichannel-Kontrolle benötigst.

WordPress + WooCommerce 

WordPress mit einem WooCommerce-Plugin wird zu einer sehr individualisierbaren e-Commerce-Engine. Da WooCommerce sehr gängig ist, gibt es ein riesiges Ökosystem von Plugins und Entwicklern.

Der Gutenberg-Block-Editor und Tausende von Themes machen den Aufbau einer Website unkompliziert. Allerdings kann das Verwalten von Plugins und Sicherheit komplexer werden, wenn Ihre Website wächst.

Was Plugins angeht, kommt WordPress mit Yoast und RankMath, die helfen, Seiten für Suchmaschinen zu optimieren.

Drupal Commerce 

Drupal ist ein Open-Source-Enterprise-CMS. Die Commerce-Lösung “Drupal Commerce” ist vor allem bei großen Firmen mit komplexen, content-lastigen Anforderungen beliebt.

Durch das hohe Maß an Flexibilität und die Strukturiertheit ist Drupal eine gute Wahl für komplexe Produktkataloge, mehrsprachige Websites und Multi-Site-Governance. Damit lassen sich beispielsweise Website, mobile App und andere Kanäle betreiben.

Andererseits ist Drupal eine Plattform speziell für Entwickler mit einer steilen Lernkurve, besonders für nicht-technische Teams.

PrestaShop 

PrestaShop ist eine Open-Source-e-Commerce-Plattform für Händler, die mehr Kontrolle als SaaS-Plattformen wünschen, aber kein komplexes Tool wie Magento möchten.

PrestaShop verarbeitet große Produktkataloge problemlos und enthält Lokalisierungs- und SEO-Tools für Long-Tail-Traffic. Mit Tausenden von Zahlungs-, Versand- und Buchhaltungsmodulen ist PrestaShop eines der vollständigsten e-Commerce-Systeme in Bezug auf Integrationen.

Allerdings können Updates fehlerhaft sein, und jede wichtige Änderung erfordert sorgfältiges Modul-Management.

OpenCart 

OpenCart ist ein abgespeckter, open-source Warenkorb, der kostenlos nutzbar ist. Die Bedienung ist einfacher als bei Drupal, verlangt aber mehr Eigenarbeit als Shopify.

Anleitungen gibt es kaum, und Bewertungen warnen, dass die Plattform nicht für Anfänger geeignet ist. Hosting und Updates müssen selbst gehandhabt werden, und höchstwahrscheinlich braucht es einen Entwickler für die Wartung.

Wie PrestaShop unterstützt OpenCart zahlreiche Integrationen, aber die Qualität der Erweiterungen variiert stark. Core-Updates können zudem Themes und Plugins beschädigen.

Joomla 

Joomla ist ein Content-Management-System wie Drupal oder WordPress. Für den Aufbau eines Shops werden e-Commerce-Erweiterungen wie VirtueMart, HikaShop oder Ecwid benötigt.

Joomla hat eine moderate Lernkurve, da es etwas komplexer ist als WordPress und Erweiterungen selbst ausgewählt und konfiguriert werden müssen. Integrierte Omnichannel- oder Headless-Funktionen fehlen, aber Multi-Channel-Lösungen lassen sich zusammenstellen – beispielsweise mit einer Shop-App wie Ecwid, die in jede Website eingebettet werden kann.

Squarespace 

Squarespace ist ein gehosteter Website-Builder mit integriertem e-Commerce. Die Nische: Kleine Shops, die eine schicke Storefront wünschen, aber keine eigenen Coding-Kentnisse mitbringen.

Squarespace kümmert sich um Hosting, Sicherheit und Templates – es genügt, eines auszuwählen und Drag-and-Drop-Tools zum Erstellen der Seiten zu verwenden.

Grundlegende SEO-Tools sind vorhanden, fortgeschrittenere wie benutzerdefiniertes Markup oder tiefe URL-Kontrolle sind aber eingeschränkter als bei Open-Source-Plattformen. Eine vollständige Headless-Option fehlt. Wer Inhalte an externe Apps oder Kanäle liefern muss, sollte sich nach einer anderen Plattform umsehen.

Fazit  

Bei der Auswahl des besten CMS für e-Commerce stellt sich die Frage: Geht es um Geschwindigkeit und Einfachheit beim Setup, oder sind Flexibilität und Skalierbarkeit entscheidend?

Einfachere SaaS-Plattformen wie Shopify und Squarespace sind ideal für kleine Unternehmen, die schnell starten möchten. Open-Source-Tools wie WooCommerce, PrestaShop und OpenCart bieten mehr Kontrolle, benötigen aber auch mehr Wartung.

Hygraph sticht als insgesamt bestes CMS für modernes e-Commerce hervor. Der Headless-GraphQL-native Ansatz ist perfekt für agile Teams, die Flexibilität zum Skalieren benötigen, ohne an voreingestellte Storefront-Templates gebunden zu sein.

Wer langfristig, omnichannel und global denkt, findet mit einem Headless-CMS die richtige Grundlage.