Online-Shop-ERP: Weniger manuelle Arbeit, mehr Kontrolle

Ab wann lohnt sich ein Online-Shop-ERP? Was es konkret verändert und warum wachsende Händler damit Auftragsabwicklung, Bestände und Versand in den Griff bekommen.

Blick von oben auf einen Schreibtisch auf dem diverse Pakete und Päckchen liegen und eine Person gerade ein Paket fertig gepackt hat. Wir zeigen dir, wie du mit einem Online-Shop-ERP deinen Workflow automatisierst!
Elisabeth Büschler
MarketingVersandAuftragsmanagement

Shopify, Shopware, Magento: Einen Online-Shop aufzusetzen ist heute einfacher denn je. Doch mit den ersten Erfolgen wächst auch der operative Aufwand. Bestellungen erfassen, Bestände aktualisieren, Rechnungen erstellen, Versand anstoßen. Was bei 10 Bestellungen am Tag noch funktioniert, wird bei 50 oder 100 zum Engpass. Ein Online-Shop-ERP löst genau dieses Problem.

Ein Online-Shop-ERP verbindet die Prozesse hinter deinem Shop zu einem durchgängigen Ablauf: vom Auftragseingang über Lager und Versand bis zur Buchhaltung. Statt Bestellungen manuell zwischen Shop, Excel und Buchhaltungstool hin- und herzuschieben, läuft der Prozess automatisiert ab.

Dieser Artikel zeigt dir, was ein Online-Shop-ERP konkret verändert, welche Vorteile es bringt und ab wann sich die Einführung lohnt.

Wenn manuelle Prozesse zum Wachstumsbremser werden 

Du verkaufst über Shopify oder Shopware, vielleicht zusätzlich über Amazon oder eBay. Jede Bestellung löst eine Kette von Aufgaben aus: Kundendaten prüfen, Auftrag anlegen, Kommissionierung anstoßen, Rechnung schreiben, Zahlungseingang verbuchen, Versandlabel erstellen.

Solange das Bestellaufkommen überschaubar ist, funktioniert das manuell. Doch je mehr Kanäle und Bestellungen dazukommen, desto größer werden die Risiken: Bestände stimmen nicht mehr, Rechnungen gehen verspätet raus, Retouren werden falsch verbucht. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Marge.

Ein konkretes Beispiel: Wenn du Bestände manuell pflegst und ein Artikel auf Amazon bereits ausverkauft ist, aber in deinem Shopware-Shop noch als verfügbar angezeigt wird, riskierst du Überverkäufe. Das erzeugt Stornierungen, verärgerte Kund:innen und in manchen Fällen Marktplatz-Strafen.

Online-Shop-ERP als Schaltzentrale: Alle Abläufe in einem System 

Ein Online-Shop-ERP ist weit mehr als eine Warenwirtschaft. Es ist die operative Schaltzentrale deines Unternehmens. Alle Bereiche laufen hier zusammen: Auftragsmanagement, Lager, Versand, Einkauf, Buchhaltung und CRM.

Der entscheidende Unterschied zu Einzellösungen: Daten fließen automatisch zwischen den Bereichen. Wenn eine Bestellung eingeht, wird der Auftrag angelegt, der Bestand aktualisiert, die Rechnung erstellt und der Versand vorbereitet. Nicht in 5 verschiedenen Tools, sondern in einem.

Für e-Commerce-Unternehmen ist das besonders relevant, weil die Komplexität mit jedem neuen Kanal, jedem weiteren Lager und jeder zusätzlichen Zahlungsmethode wächst.

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Wir konnten einen großen Teil der Buchhaltung und alle Bereiche der Auftragsabwicklung automatisieren. Xentral war die Basis für unser Wachstum. Ohne Xentral hätten wir das nicht geschafft.

Daniel Krauter

Gründer

Logo buah

Was ein Online-Shop-ERP konkret verbessert 

Auftragsabwicklung ohne Medienbrüche: Bestellungen aus Shop, Marktplatz und B2B laufen automatisch ins ERP. Kein manuelles Abtippen, kein Wechsel zwischen Systemen. Bei Sallys Shop hat das die Kommissionierung um ein Drittel beschleunigt.

Bestandssynchronisation über alle Kanäle: Bestände werden in Echtzeit aktualisiert, egal ob Shopify, Amazon oder stationärer Handel. Das reduziert Überverkäufe und gibt dir eine verlässliche Datenbasis für den Einkauf.

Automatisierter Versand: Versandlabels werden automatisch erstellt, Sendungsverfolgung wird an Kund:innen übermittelt, Retouren erfasst. Die Anbindung an DHL, DPD, UPS und weitere Versanddienstleister ist direkt integriert.

Buchhaltung läuft mit: Rechnungen, Gutschriften und der Zahlungsabgleich entstehen automatisch aus dem Auftrag heraus. Die direkte Anbindung an DATEV oder andere Buchhaltungssysteme spart zusätzliche manuelle Übertragungen.

Eine Datenbasis für alle Entscheidungen: Statt Zahlen aus verschiedenen Tools zusammenzusuchen, hast du Umsätze, Bestände, offene Aufträge und Margen an einer Stelle. Falk Magnus Strobel, Geschäftsführer von RoofTech, bringt es auf den Punkt: „Ich mache den Monatsabschluss heute in fünf Minuten, vorher habe ich vier Tage dafür gebraucht.“

Wann lohnt sich ein Online-Shop-ERP? 

Kurze Antwort: Früher als die meisten denken.

Viele Händler:innen warten mit der Einführung eines Online-Shop-ERPs, bis die manuelle Arbeit nicht mehr zu bewältigen ist. Zu dem Zeitpunkt haben sich aber bereits Workarounds, Excel-Listen und Insellösungen eingeschliffen, die ein späteres Umstellen aufwändiger machen.

Je breiter dein Tech-Stack wird, desto schwieriger wird der Überblick. Insbesondere dann, wenn du strategische Entscheidungen auf Basis verlässlicher Zahlen treffen willst, brauchst du ein System, das alle Daten zusammenführt.

Typische Signale, dass es Zeit für ein Online-Shop-ERP ist:

  • Du bearbeitest Bestellungen in mehr als 2 Systemen gleichzeitig

  • Bestände stimmen regelmäßig nicht über alle Kanäle überein

  • Der Monatsabschluss dauert Tage statt Stunden

  • Dein Team verbringt mehr Zeit mit Verwaltung als mit Wertschöpfung

  • Du planst, einen weiteren Kanal oder ein neues Lager anzubinden

Xentral als Online-Shop-ERP: Schnell einsatzbereit, flexibel skalierbar 

Xentral ist ein cloudbasiertes Online-Shop-ERP, das sich auf die Bedürfnisse wachsender Handelsunternehmen konzentriert. Über 2.000 Händler nutzen Xentral, um Aufträge, Lager, Versand und Buchhaltung in einem System zu steuern.

Was Xentral von anderen Lösungen unterscheidet: Du bekommst ein ERP, das schnell einsatzbereit ist, sich flexibel an deine Prozesse anpasst und nicht erst nach monatelanger Implementierung Ergebnisse liefert. PetRhein war in 6 Wochen live. OlivenZauber in unter 2 Monaten.

Wichtige Funktionen für den e-Commerce:

  • Automatische Auftragsabwicklung über alle Kanäle

  • Bestandsführung in Echtzeit mit Mehrlagerfähigkeit

  • Automatischer Zahlungsabgleich

  • Versandprozess mit visueller Auftragsampel

  • Produktdaten-Management (PIM)

  • Integriertes CRM

  • Alle KPIs auf einem Dashboard

Integrationen, die im e-Commerce zählen:

  • Shop-Systeme: Shopware, Shopify, Magento

  • Marktplätze: Amazon, eBay, Kaufland

  • Payment: PayPal, Klarna, Amazon Pay

  • Versand: DHL, DPD, UPS, GLS

  • Buchhaltung: DATEV, taxdoo

  • Weitere: HubSpot, EDI, Xentral Connect

Alle Integrationen werden kontinuierlich weiterentwickelt. Über die offene API und Xentral Connect lassen sich auch individuelle Anbindungen realisieren.

Lesetipp: Auf der Suche nach dem passenden System? Unser ERP-Vergleich hilft dir bei der Orientierung.

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Elisabeth Büschler
Elisabeth Büschler
Sie begeistert sich für innovative Brands und Content – und ist deshalb bei Xentral mit seinen mehr als 2.000 Startups und KMU genau richtig. Ihr Antrieb ist es, Inhalte zu erschaffen, die das Wachstum und den Erfolg der Xentral-Kund:innen nachhaltig stärken.
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